Herzlich willkommen


Journalismus ist ein attraktives Berufsfeld – jedoch bieten nur wenige Universitäten Journalistik als eigenständiges Fach an. Und nur an der Universität Leipzig lässt sich der dreijährige Master-Studiengang Journalistik mit dem integrierten Volontariat studieren. Unsere Kernpunkte:

  • Der MA Journalistik setzt einen Bachelor in einem nicht-medienwissenschaftlichen Studiengang voraus. Damit bauen wir auf Fachwissen auf: Sei es Politik, Wirtschaft, Kultur, Jura, Biologie oder Medizin – wichtig fĂĽr Journalisten ist die Kombination aus Sachexpertise und kommunikativer Kompetenz.
  • Der MA Journalistik vermittelt wissenschaftliche Kompetenz. Hier machen wir keine Kompromisse, denn die Fähigkeit zu wissenschaftlicher Analyse nutzt den angehenden Journalistinnen und Journalisten, mit immer komplexer werdenden „Datenlagen“ umzugehen.
  • Der MA Journalistik ist gleichzeitig praktisch ausgerichtet. Durch unsere crossmediale Lehrredaktion "Campus", durch unsere Ăśbungen (Nachrichten, Reportage, Interviews, Moderation) und nicht zuletzt durch das einjährige Volontariat bereiten wir an der Universität optimal auf die Praxis vor. 

Dass wir mit dieser Kombination den richtigen Weg eingeschlagen haben, beweisen unsere Partnerschaften mit Medien in ganz Deutschland. Und hocherfahrene Profis sorgen als Lehrbeauftragte zusätzlich dafür, dass Journalismus bei uns gelehrt, reflektiert und weiterentwickelt wird – so wie es das Fach Journalistik an einer Universität immer wollte.

Prof. Dr. Marcel Machill
Leiter der Abteilung Journalistik

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler neuer Leiter des Studiengangs „New Media Journalism“

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler, Juniorprofessor fĂĽr Journalismusforschung an der Universität Leipzig, hat die Leitung des Masterstudiengangs „New Media Journalism“ an der Leipzig School of Media ĂĽbernommen. Das berufsbegleitende Studium legt den Fokus  auf digitalen Journalismus, crossmediale Content-Produktion und Medienmanagement. Der Studiengang ist europäisch vernetzt: Studienorte sind neben Leipzig und Hamburg auch Salzburg und Luzern. „In dem Studiengang bilden wir Journalisten crossmedial aus und befähigen sie, den digitalen Medienwandel mitzugestalten“, so Markus Beiler. „Dem bisherigen Leiter des Studiengangs, Prof. Dr. RĂĽdiger Steinmetz, danke ich sehr fĂĽr sein langjähriges Engagement.“

Weitere Informationen zum Studiengang "New Media Journalism"

ARD-Nachrichtenarche an der Universität Leipzig

Bild: Nachrichtenzukunft.de/Dietz Schwiesau

Die Nachrichtenarche der ARD hat mit der Universität Leipzig einen neuen Heimathafen gefunden. Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler und Prof. Dietz Schwiesau, MDR-Nachrichtenchef Sachsen-Anhalt, setzen das Projekt am Institut fĂĽr Kommunikations- und Medienwissenschaft fort. Die Nachrichtenarche sammelt seit 2003 systematisch Hörfunknachrichten der ARD. Interessierte sollen sich so ein Bild der Hörfunknachrichten vergangener Jahre machen können. „Die Nachrichtenarche ist von unschätzbarem Wert, insbesondere auch fĂĽr wissenschaftliche Untersuchungen“, so Markus Beiler, Juniorprofessor  fĂĽr Journalismusforschung. „Wir werden die Nachrichtenarche daher mit weiteren Kooperationspartnern noch ausbauen.“ Das Projekt ist 2003 von ARD-Nachrichtenchefs in NĂĽrnberg gegrĂĽndet worden. Seit 2003 sind ĂĽber 500 Nachrichtensendungen archiviert worden. Bislang wurden die Sendungen beim MDR in Magdeburg aufbewahrt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Artikel zur kommunikativen Vernetzung von Journalisten und Politikern bei Journalism Studies erschienen

Der Artikel “Networking and Political Alignment as Strategies to Control the News - Interaction between journalists and politicians” von Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler und Dr. Peter Maurer ist – vorab online – bei Journalism Studies erschienen.

Politische Berichterstattung erfordert einen regelmäßigen Austausch zwischen Journalisten und politischen Akteuren. Die Interaktionen basieren auf professioneller Vernetzung und stellen eine Verhandlungssituation dar, bei der Politiker versuchen, Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen. Dieser Frage geht der Artikel mittels einer Mehrmethodenstudie am Beispiel des österreichischen Politikjournalismus nach. Hierzu wurden 173 Politikjournalisten quantitativ befragt sowie je 10 Journalisten und Politiker mittels Leitfadeninterview.

Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Formen von Beeinflussungsversuchen auf Journalismus in der Interaktion von Politikern und Journalisten Bedeutung haben. Einflussformen sind „Vernetzung und Vertrauen“, „negative Sanktionen und Drohungen“ sowie „politische Nähe und positiven Anreize“. Soziale Medien spielen derzeit als Mittel der direkten Kommunikation in der Politiker-Journalisten-Interaktion keine zentrale Rolle, Facebook und Twitter ersetzen keineswegs den persönlichen Austausch.

Der Beitrag geht auf das umfangreiche Forschungsprojekt „Interaktionsbeziehungen von Journalisten und Politikern“ unter Projektleitung von Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler und Dr. Peter Maurer an den Universitäten Wien, Leipzig und Trondheim zurück.


zum Artikel

„100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland“ erschienen

 

Der Sammelband „100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland - Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin“ von Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler und Dr. Benjamin Bigl ist in der DGPuK-Schriftenreihe erschienen (Herbert von Halem Verlag).

2016 wurde die institutionalisierte Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum 100 Jahre alt. Karl Bücher hatte 1916 an der Universität Leipzig das erste Institut für Zeitungskunde in Deutschland gegründet. Aus dem Nukleus des Spezialfachs Zeitungskunde entwickelte sich die heutige Kommunikationswissenschaft als eine für die Gesellschaft wichtige Integrationsdisziplin, die immer weiter expandiert und sich ausdifferenziert.

Der Sammelband mit ausgewählten Beiträgen der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die zum Jubiläum in Leipzig stattfand, blickt auf 100 Jahre Kommunikationswissenschaft zurück, reflektiert die Fachentwicklung als Integrationsdisziplin und widmet sich aktuellen Befunden zur Kommunikation im Wandel.

Mit Beiträgen von: Klaus-Dieter Altmeppen, Mario Anastasiadis, Markus Beiler, Benjamin Bigl, Matthias Degen, Patrick Donges, Lisa Dühring, Tanja Evers, Annika Franzetti, Fabian Grenz, Uwe Hasebrink, Sebastian Heinisch, Thomas Horky, Thomas Irmer, Jan Niklas Kocks, Erik Koenen, Elke Kronewald, Elena Link, Julia Lück, Merja Mahrt, Adrian Meier, Kim Murphy, Wiebke Möhring, Daniel Possler, Matthias Potthoff, Adrian Rauchfleisch, Juliana Raupp, Christian Schemer, Dirk Schultze, Saskia Sell, Ralf Spiller, Caja Thimm, Benno Viererbl, Hartmut Wessler, Antal Wozniak

Flyer zum Tagungsband (PDF)

LVZ Campus: Sorbischlehrer gesucht

Lesen Sie die Campus-Ausgabe vom 20. April mit folgenden Themen:

Zu wenige Absolventen am Sorabistik-Institut der Uni / Wissenschaftsministerium will Anreize schaffen

Studentischer Reitclub sitzt in Leipzig fest im Sattel

Die Bloggerin und Studentin Nhi Le ĂĽber ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus auf dem Campus

Download Ausgabe vom 20. April (PDF)

Erfahren Sie mehr online.

Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt veröffentlicht

Seit kurzem kann die Öffentlichkeit Ergebnisse aus dem Seminar „Methodisches Recherchieren“ (Dr. Uwe Krüger) vom Wintersemester 2016/17 nachlesen. Auf dem Jugendportal ze.tt des ZEIT-Verlages erschien der Artikel „So führt ein Leipziger Sprayer die Bahnreinigung an der Nase herum“, recherchiert von den Masterstudierenden Marie Ludwig, Hanna Gerwig, Tobias Kisling und Pia Siemer. In der taz berichten Jana Lepper, Constanze Kainz, Regina Steffens und Maximilian König davon, dass in Sachsen als einem von wenigen Bundesländern für Beerdigungen noch die Sargpflicht gilt, was in Konflikt mit muslimischer Tradition steht („Nilas Tochter und das kleine Holzhaus“). Weitere Geschichten werden im Leipziger Stadtmagazin "Kreuzer" erscheinen.

Johannes R. Gerstner erhält Goldmedia-Preis im Bereich Medienwirtschaft

Die Forschungs- und Beratungsgruppe Goldmedia hat im Januar 2017 erstmalig den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vergeben. Die mit einem Preisgeld von insgesamt 1.500 EUR dotierte Auszeichnung wurde an drei Absolventinnen und Absolventen verliehen: Einen der drei ersten Preise hat die Dissertationsschrift von Johannes R. Gerstner „Qualität und Mehrwert der Onlinevideoangebote deutscher Tageszeitungen“erhalten. Mehr...


Norbert BlĂĽm zu Gast in der Lehrredaktion

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler, Dr. Johannes R. Gerstner, Dr. Norbert BlĂĽm, Prof. Ruprecht Eser, Dr. Uwe KrĂĽger (von links nach rechts; Foto: Elena Boshkovska)

Dr. Norbert Blüm, 16 Jahre Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in allen fünf Kabinetten Kohls, war am 29. November auf Einladung von Prof. Ruprecht Eser und Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler Gast in der crossmedialen Lehrredaktion „Campus“.

Mit dem dritten Semester des  Masterstudiengangs Journalistik sprach er ausfĂĽhrlich ĂĽber das Thema FlĂĽchtlinge: wie er im März dieses Jahres im Zelt im FlĂĽchtlingslager Idomeni in Griechenland ĂĽbernachtete, dass er in der FlĂĽchtlingsfrage den Kurs Merkels unterstĂĽtze und dass bei der Verteilung der FlĂĽchtlinge innerhalb der EU härtere Verhandlungen mit Polen und Ungarn notwendig seien. Dazu sagte er: „Die, die von Europa gerettet wurden, die den Eisernen Vorhang weghaben wollten, die wollen jetzt wieder Zäune bauen - das kann nicht sein.“ 

Blüm plädierte dafür, rechtpopulistischen Strömungen und Parolen, wie z.B. denen der AfD, entgegenzutreten. Leidenschaftlich ist er nach wie vor auch beim Thema Rente. Die staatliche Förderung privater Altersvorsorge in Form der Riester-Rente bei gleichzeitiger Senkung des Beitragssatzes und Niveaus der gesetzlichen Rente hält er für einen Fehler. Wichtig sei es, um die besten Lösungen zu streiten, auch innerhalb einer Partei: „Wer Harmonie sucht, der muss in den Kirchenchor.“

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