Herzlich willkommen


Journalismus ist ein attraktives Berufsfeld – jedoch bieten nur wenige UniversitĂ€ten Journalistik als eigenstĂ€ndiges Fach an. Und nur an der UniversitĂ€t Leipzig lĂ€sst sich der dreijĂ€hrige Master-Studiengang Journalistik mit dem integrierten Volontariat studieren. Unsere Kernpunkte:

  • Der MA Journalistik setzt einen Bachelor in einem nicht-medienwissenschaftlichen Studiengang voraus. Damit bauen wir auf Fachwissen auf: Sei es Politik, Wirtschaft, Kultur, Jura, Biologie oder Medizin – wichtig fĂŒr Journalisten ist die Kombination aus Sachexpertise und kommunikativer Kompetenz.
  • Der MA Journalistik vermittelt wissenschaftliche Kompetenz. Hier machen wir keine Kompromisse, denn die FĂ€higkeit zu wissenschaftlicher Analyse nutzt den angehenden Journalistinnen und Journalisten, mit immer komplexer werdenden „Datenlagen“ umzugehen.
  • Der MA Journalistik ist gleichzeitig praktisch ausgerichtet. Durch unsere crossmediale Lehrredaktion "Campus", durch unsere Übungen (Nachrichten, Reportage, Interviews, Moderation) und nicht zuletzt durch das einjĂ€hrige Volontariat bereiten wir an der UniversitĂ€t optimal auf die Praxis vor. 

Dass wir mit dieser Kombination den richtigen Weg eingeschlagen haben, beweisen unsere Partnerschaften mit Medien in ganz Deutschland. Und hocherfahrene Profis sorgen als Lehrbeauftragte zusĂ€tzlich dafĂŒr, dass Journalismus bei uns gelehrt, reflektiert und weiterentwickelt wird – so wie es das Fach Journalistik an einer UniversitĂ€t immer wollte.

Prof. Dr. Marcel Machill
Leiter der Abteilung Journalistik

LVZ Campus: So wohnen Leipziger Studenten

Lesen Sie die Campus-Ausgabe vom 8. Dezember mit folgenden Themen:

Sex in der Dusche, KĂ€fer im KĂŒhlfach: Kurioses aus Leipziger Studenten-WGs

Studentische Viertel: Paunsdorf kommt, Plagwitz geht

Mit Wodka, Witz und Waschmaschine: Wie man ein WG-Casting erfolgreich absolviert

Download Ausgabe vom 8. Dezember (PDF)

Erfahren Sie mehr online.

Norbert BlĂŒm zu Gast in der Lehrredaktion

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler, Dr. Johannes R. Gerstner, Dr. Norbert BlĂŒm, Prof. Ruprecht Eser, Dr. Uwe KrĂŒger (von links nach rechts; Foto: Elena Boshkovska)

Dr. Norbert BlĂŒm, 16 Jahre Bundesminister fĂŒr Arbeit und Sozialordnung in allen fĂŒnf Kabinetten Kohls, war am 29. November auf Einladung von Prof. Ruprecht Eser und Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler Gast in der crossmedialen Lehrredaktion „Campus“.

Mit dem dritten Semester des  Masterstudiengangs Journalistik sprach er ausfĂŒhrlich ĂŒber das Thema FlĂŒchtlinge: wie er im MĂ€rz dieses Jahres im Zelt im FlĂŒchtlingslager Idomeni in Griechenland ĂŒbernachtete, dass er in der FlĂŒchtlingsfrage den Kurs Merkels unterstĂŒtze und dass bei der Verteilung der FlĂŒchtlinge innerhalb der EU hĂ€rtere Verhandlungen mit Polen und Ungarn notwendig seien. Dazu sagte er: „Die, die von Europa gerettet wurden, die den Eisernen Vorhang weghaben wollten, die wollen jetzt wieder ZĂ€une bauen - das kann nicht sein.“ 

BlĂŒm plĂ€dierte dafĂŒr, rechtpopulistischen Strömungen und Parolen, wie z.B. denen der AfD, entgegenzutreten. Leidenschaftlich ist er nach wie vor auch beim Thema Rente. Die staatliche Förderung privater Altersvorsorge in Form der Riester-Rente bei gleichzeitiger Senkung des Beitragssatzes und Niveaus der gesetzlichen Rente hĂ€lt er fĂŒr einen Fehler. Wichtig sei es, um die besten Lösungen zu streiten, auch innerhalb einer Partei: „Wer Harmonie sucht, der muss in den Kirchenchor.“

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Dr. Uwe KrĂŒger bei „Mainzer Medien Disput“ in Berlin

Die Leipziger Journalistik ist beim nĂ€chsten „Mainzer Medien Disput“ in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin am 7. Dezember vertreten. Unter dem Titel „Symbiose, Mainstream oder Vierte Gewalt – Wie hat sich die politische Kommunikation im ‚Raumschiff Berlin‘ verĂ€ndert?“ diskutieren Dr. Uwe KrĂŒger (Uni Leipzig, Autor von „Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen“, C.H.Beck 2016), Laura Himmelreich (Chefredakteurin vice.com, frĂŒher Stern),  Lars Cords (Scholz & Friends Group GmbH, Partner und Chief Content Officer), Ulrike Hinrichs (GeschĂ€ftsfĂŒhrendes Vorstandsmitglied BVK, frĂŒher ZDF Frontal21) und Dr. Richard Meng (Ex-Regierungssprecher des Berliner Senats, frĂŒher Vize-Chefredakteur Frankfurter Rundschau). Es moderiert Prof. Dr. Thomas Leif, mehr dazu in diesem PDF.

GĂŒnter-Wallraff-Preis fĂŒr Dr. Uwe KrĂŒger

Mit dem "GĂŒnter-Wallraff-Preis fĂŒr Journalismuskritik 2016" hat die Initiative NachrichtenaufklĂ€rung kĂŒrzlich die tĂŒrkische Journalistengruppe "Naber Nöbeti" (News Watch) und Dr. Uwe KrĂŒger, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Journalistik, ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des 2. Kölner Forums fĂŒr Journalismuskritik im Haus des Deutschlandfunk verliehen, die Laudatio hielt dessen Chefredakteurin Birgit Wentzien. KrĂŒger wurde fĂŒr seine Publikationen "Mainstream" (C.H.Beck 2016) und "Meinungsmacht" (Halem-Verlag 2013) geehrt, in denen er dem Vertrauensverlust in die Medien und den Verbindungen zwischen Alpha-Journalisten und Eliten aus Politik und Wirtschaft nachgegangen ist (hier ein Bericht zur Veranstaltung).

Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt im Stadtmagazin „Kreuzer“

Seit kurzem kann die Leipziger Öffentlichkeit nun Ergebnisse aus dem Seminar „Methodisches Recherchieren“ (Dr. Uwe KrĂŒger) vom Wintersemester 2015/16 nachlesen. In der MĂ€rz-Ausgabe des Stadtmagazins „Kreuzer“ erschien der Artikel „Deutsch fĂŒr AnfĂ€nger“ ĂŒber die Erfolge und Probleme des sĂ€chsischen Systems des Deutschunterrichts fĂŒr Migrantenkinder, recherchiert von den Masterstudierenden Sophie Aschenbrenner, Theresa Hellwig, Raja Kraus und Susi Große (PDF hier). In der April-Ausgabe findet sich der Beitrag „Trauma im GepĂ€ck“ von Theresa Held, Nina Monecke, Angela Kreß und Isabell Bergner. Thema ist die ungenĂŒgende psychologische Betreuung fĂŒr traumatisierte FlĂŒchtlinge (PDF hier). Im Juli-Heft erschien der Artikel "Unterwandertes Monopol" ĂŒber staatliche Spielbanken, private Spielhallen und Spielsucht in Leipzig, die Autoren sind Denis Gießler und Daniel Salpius (PDF hier).

Die Kooperation zwischen Seminar und Stadtmagazin besteht seit dem Wintersemester 2012/13, und Chefredakteur Andreas Raabe betont die QualitĂ€t der studentischen Recherchen: „Gut recherchierter, hintergrĂŒndiger Journalismus ist gerade im Lokalen sehr wichtig und zentrales Ziel des Kreuzer. Eine solche Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t ist darum fĂŒr uns auch mit Blick auf die junge Journalistengeneration sehr wertvoll.“

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