Promotion im Forschungsfeld Journalistik

 

Als weiterf├╝hrende wissenschaftliche Qualifikation im Bereich der Journalistik oder Kommunikations- und Medienwissenschaft ist eine Promotion zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.) m├Âglich. Hiermit erwerben Sie die Qualifikation f├╝r eine akademische Karriere an Universit├Ąten und Fachhochschulen. Zugleich erlangen Sie weitere fundierte wissenschaftliche Kenntnisse, die auch im Berufsfeld des Journalismus n├╝tzlich sind, etwa in Leitungspositionen. An der Universit├Ąt Leipzig besteht das Promotionsfach bereits seit 1921, damals noch als ÔÇ×ZeitungskundeÔÇť.

Zum Themenfeld Journalistik bieten Prof. Dr. Marcel Machill und Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler die Betreuung eines Promotionsverfahrens an.

Promotionsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung f├╝r ein Promotionsverfahren im Bereich Journalismusforschung ist u. a. ein Diplom-, Master- oder Magisterabschluss in einem journalistischen, kommunikations- oder medienwissenschaftlichen Studiengang, wobei in der Regel mindestens die Note ÔÇ×gutÔÇť erreicht sein sollte. Auch andere an der Fakult├Ąt f├╝r Sozialwissenschaften und Philosophie vertretene F├Ącher, wie z. B. Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaft sind m├Âglich.

Der Masterstudiengang Journalistik an der Universit├Ąt Leipzig qualifiziert direkt f├╝r ein Promotionsverfahren zum Themenfeld Journalistik, ebenso wie der auslaufende Diplomstudiengang Journalistik oder der Masterstudiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft. Auch Absolventen anderer Hochschulen aus den oben genannten Studienf├Ąchern sind eingeladen, sich f├╝r ein Promotionsverfahren zu bewerben.

Promotionsleistungen

Das Promotionsverfahren l├Ąuft auf der Ebene der Fakult├Ąt f├╝r Sozialwissenschaften und Philosophie und sieht folgende Leistungen vor:

1. Dissertation: Dies ist eine selbst├Ąndig erstellte schriftliche wissenschaftliche Arbeit in Form einer monografischen Einzelschrift, die das Wissenschaftsgebiet Journalistik weiterentwickelt. Die Dissertation wird von zwei Hochschullehrern begutachtet. Dissertationen zum Themenfeld Journalistik sind in der Regel empirische Forschungsarbeiten. Sie k├Ânnen grunds├Ątzlich zur gesamten Breite des Fachs angefertigt werden.

2. Rigorosum: Dabei handelt es sich um eine einst├╝ndige m├╝ndliche Fachpr├╝fung zu einem gew├Ąhlten Thema, nachdem die Dissertation angenommen, d. h. bestanden ist.

3. ├ľffentliche Verteidigung: Diese schlie├čt einen 30-min├╝tigen Vortrag zur Dissertation mit anschlie├čender Diskussion ein (nach bestandenem Rigorosum).

Promotionsbewerbung

Sollten Sie Interesse an einer Promotion zum Themenfeld Journalismusforschung haben, nehmen Sie bitte formlos per E-Mail Kontakt mit Prof. Dr. Marcel Machill oder Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler auf. Bitte f├╝gen Sie einen kurzen Lebenslauf, eine ├ťbersicht Ihrer bisherigen Studienleistungen und ggf. bereits eine kompakte Beschreibung eines m├Âglichen Themas f├╝r eine Dissertation bei. Dies ist Grundlage f├╝r einen Gespr├Ąchstermin, bei dem wir Sie am besten beraten k├Ânnen, inwieweit uns ein Promotionsvorhaben erfolgversprechend erscheint. Wir informieren hierbei ├╝ber das gesamte Verfahren, die notwendigen Rahmenbedingungen und das Thema der Dissertation. Sollten wir uns grunds├Ątzlich f├╝r eine Betreuung entscheiden, planen wir zusammen mit Ihnen die n├Ąchsten Schritte.

Promotionsbetreuung

Wir sind an einer engen und intensiven Betreuung der Promotionsverfahren interessiert, ebenso wie an einem zeitlich ├╝berschaubaren Abschluss. Sollten Sie sich zeitlich voll auf die Promotion konzentrieren k├Ânnen, ist ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu veranschlagen (vier bis sechs Semester). Sollten Sie nebenher oder sogar haupts├Ąchlich arbeiten, etwa als freier Journalist, sollten Sie mit einem entsprechend l├Ąngeren Verfahren rechnen.

Neben der individuellen Betreuung durch Professor Machill oder Jun.-Professor Beiler haben Sie zudem die M├Âglichkeit, an unseren Kolloquien teilzunehmen, in denen regelm├Ą├čig im Kreise anderer Examenskandidaten ├╝ber den Arbeitsfortschritt berichtet und diskutiert wird.

F├╝r eine Promotion ist eine Aufnahme in die Doktorandenliste notwendig. Dabei werden von der Promotionskommission der Fakult├Ąt die Zulassungsvoraussetzungen gepr├╝ft. Weiterhin k├Ânnen sich Promovierende f├╝r ein Promotionsstudium an der Universit├Ąt Leipzig einschreiben und erhalten damit den Studentenstatus und sind Mitglied der Universit├Ąt.

Weitere Informationen und Unterlagen zum Promotionsverfahren


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