weitere Meldungen aus der Journalistik


Hier finden Sie weitere Neuigkeiten aus der Abteilung Journalistik. 

Dr. Uwe KrĂŒger bei „Mainzer Medien Disput“ in Berlin

Die Leipziger Journalistik ist beim nĂ€chsten „Mainzer Medien Disput“ in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin am 7. Dezember vertreten. Unter dem Titel „Symbiose, Mainstream oder Vierte Gewalt – Wie hat sich die politische Kommunikation im ‚Raumschiff Berlin‘ verĂ€ndert?“ diskutieren Dr. Uwe KrĂŒger (Uni Leipzig, Autor von „Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen“, C.H.Beck 2016), Laura Himmelreich (Chefredakteurin vice.com, frĂŒher Stern),  Lars Cords (Scholz & Friends Group GmbH, Partner und Chief Content Officer), Ulrike Hinrichs (GeschĂ€ftsfĂŒhrendes Vorstandsmitglied BVK, frĂŒher ZDF Frontal21) und Dr. Richard Meng (Ex-Regierungssprecher des Berliner Senats, frĂŒher Vize-Chefredakteur Frankfurter Rundschau). Es moderiert Prof. Dr. Thomas Leif, mehr dazu in diesem PDF.

GĂŒnter-Wallraff-Preis fĂŒr Dr. Uwe KrĂŒger

Mit dem "GĂŒnter-Wallraff-Preis fĂŒr Journalismuskritik 2016" hat die Initiative NachrichtenaufklĂ€rung kĂŒrzlich die tĂŒrkische Journalistengruppe "Naber Nöbeti" (News Watch) und Dr. Uwe KrĂŒger, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Journalistik, ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des 2. Kölner Forums fĂŒr Journalismuskritik im Haus des Deutschlandfunk verliehen, die Laudatio hielt dessen Chefredakteurin Birgit Wentzien. KrĂŒger wurde fĂŒr seine Publikationen "Mainstream" (C.H.Beck 2016) und "Meinungsmacht" (Halem-Verlag 2013) geehrt, in denen er dem Vertrauensverlust in die Medien und den Verbindungen zwischen Alpha-Journalisten und Eliten aus Politik und Wirtschaft nachgegangen ist (hier ein Bericht zur Veranstaltung).

Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt im Stadtmagazin „Kreuzer“

Seit kurzem kann die Leipziger Öffentlichkeit nun Ergebnisse aus dem Seminar „Methodisches Recherchieren“ (Dr. Uwe KrĂŒger) vom Wintersemester 2015/16 nachlesen. In der MĂ€rz-Ausgabe des Stadtmagazins „Kreuzer“ erschien der Artikel „Deutsch fĂŒr AnfĂ€nger“ ĂŒber die Erfolge und Probleme des sĂ€chsischen Systems des Deutschunterrichts fĂŒr Migrantenkinder, recherchiert von den Masterstudierenden Sophie Aschenbrenner, Theresa Hellwig, Raja Kraus und Susi Große (PDF hier). In der April-Ausgabe findet sich der Beitrag „Trauma im GepĂ€ck“ von Theresa Held, Nina Monecke, Angela Kreß und Isabell Bergner. Thema ist die ungenĂŒgende psychologische Betreuung fĂŒr traumatisierte FlĂŒchtlinge (PDF hier). Im Juli-Heft erschien der Artikel "Unterwandertes Monopol" ĂŒber staatliche Spielbanken, private Spielhallen und Spielsucht in Leipzig, die Autoren sind Denis Gießler und Daniel Salpius (PDF hier). Schließlich wurde im Heft vom Januar 2017 eine Recherche von Lisa Kutteruf, Natalie Montag, Nadja Neqqache und Vera Podskalsky ĂŒber die Abwerbung von Lehrern und die Rolle des SĂ€chsischen Bildungsagentur im Wettbewerb zwischen öffentlichen und privaten Schulen veröffentlicht (PDF hier).

Die Kooperation zwischen Seminar und Stadtmagazin besteht seit dem Wintersemester 2012/13, und Chefredakteur Andreas Raabe betont die QualitĂ€t der studentischen Recherchen: „Gut recherchierter, hintergrĂŒndiger Journalismus ist gerade im Lokalen sehr wichtig und zentrales Ziel des Kreuzer. Eine solche Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t ist darum fĂŒr uns auch mit Blick auf die junge Journalistengeneration sehr wertvoll.“

LVZ Campus: Telekom-Hochschule im Wandel

Lesen Sie die Campus-Ausgabe vom 22. Dezember mit folgenden Themen:

Nach Studenten-Aufstand: Neue FĂŒhrung der Hochschule fĂŒr Telekommunikation will strukturelle Probleme beheben

VG Wort macht Studierenden zu schaffen: Streit um digitale Nutzungsrechte von Texten

Uni-Paulinum ziert erstmals GlĂŒhweintassen auf dem Weihnachtsmarkt

Download Ausgabe vom 22. Dezember (PDF)

Erfahren Sie mehr online.

111 Tage neue crossmediale Lehrredaktion "Campus" der Leipziger Journalistik

Seit 111 Tagen arbeitet die neue crossmediale Lehrredaktion „Campus“ der Leipziger Journalistik schon in dem von Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler entwickelten Newsroom. Doch was bedeutet crossmediales Arbeiten ĂŒberhaupt? Das erklĂ€rt die Lehrredaktion in einem anschaulichen Video. Mehr...

Jessica Kastrop (Sky) am 9. Juni zu Gast im Leipziger Journalistik-Forum

Die Sky-Fußballmoderatorin Jessica Kastrop ist am 9. Juni ab 17:15 Uhr Gast im Leipziger Journalistik-Forum (Hörsaal 7 am Augustusplatz, Eintritt frei).

Jessica Kastrop prĂ€sentiert sowohl die Fußball-Bundesliga als auch als erste Frau im deutschen Fernsehen die UEFA Champions League. Immer wieder wird sie auf die Szene angesprochen, ĂŒber die weltweit Zuschauer schmunzeln mussten:  Den unfreiwilligen „Kopfball“ bei der Vorberichterstattung eines Bundesliga-Spiels.

Kastrop studierte Journalistik in MĂŒnchen und war danach Sportredakteurin bei der Bild-Zeitung. Zudem arbeitete sie fĂŒr das Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 in Deutschland

Die Veranstaltungsreihe „Report, Reporter, Sportreporter“ befasst sich mit der großen soziokulturellen Bedeutung von medial vermitteltem Sport, insbesondere Fußball, in unserer Gesellschaft. Die vom ehemaligen ZDF-heute-journal-Moderator Prof. Ruprecht Eser geleitete Reihe wird von der Brost Stiftung unterstĂŒtzt.

Ab 20 Uhr ist Jessica Kastrop dann Gast im Club International (KĂ€the-Kollwitz-Straße 115). Anmeldungen zu dieser Veranstaltung sind bis zum 7.6. möglich (Download Anmeldeformular).

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"Newsroom für Journalistennachwuchs": Artikel in der Leipziger Volkszeitung zur neuen von mir entwickelten crossmedialen...

Posted by Markus Beiler on Mittwoch, 27. Januar 2016

Bernd Schiphorst (Hertha BSC) am 26. Mai zu Gast im Leipziger Journalistik-Forum

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Bundesliga-Erstligisten Hertha BSC, Bernd Schiphorst, ist am 26. Mai ab 17:15 Uhr Gast im Leipziger Journalistik-Forum (Hörsaal 7 am Augustusplatz, Eintritt frei). Der Medien-Manager war seit 1979 in fĂŒhrenden Positionen fĂŒr Bertelsmann tĂ€tig. 2000 ĂŒbernahm er die Aufgabe des Medienbeauftragten der LĂ€nder Berlin und Brandenburg.

Die Veranstaltungsreihe „Report, Reporter, Sportreporter“ befasst sich mit der großen soziokulturellen Bedeutung von medial vermitteltem Sport, insbesondere Fußball, in unserer Gesellschaft.

Weiterer Gast ist 9. Juni Jessica Kastrop (Sky). Die vom ehemaligen ZDF-heute-journal-Moderator Prof. Ruprecht Eser geleitete Veranstaltungsreihe wird von der Brost Stiftung unterstĂŒtzt.

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Journalistik mit neuem Medienpartner: FUNKE-Zentralredaktion Berlin

Die Funke Mediengruppe stellt zwei VolontariatsplĂ€tze in ihrer Zentralredaktion am Berliner Gendarmenmarkt fĂŒr Studenten der Leipziger Journalistik bereit.

Es handelt sich um eine Redaktion neuen Typs: AnnĂ€hernd 60 Mitarbeiter stellen seit dem vergangenen September am Berliner Gendarmenmarkt ĂŒberregionale Inhalte/Seiten fĂŒr zwölf Regionalzeitungen in fĂŒnf BundeslĂ€ndern her: u.a. Berliner Morgenpost, Braunschweiger Zeitung, Hamburger Abendblatt, ThĂŒringer Allgemeine und Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Außerdem gestalten sie den ĂŒberregionalen Online-Auftritt der einzelnen Titel.

Die Zentralredaktion gliedert sich in die Fachressorts Politik, Wirtschaft, Vermischtes/Leute und Wissen/Ratgeber. Das Volontariat dauert zwölf Monate und wird vollstĂ€ndig in Berlin absolviert. Alle VolontĂ€re verbringen vier Monate in der Politikredaktion und drei Monate im Onlineteam. Dazu kommen drei Monate in einem Wahl-Ressort (Wirtschaft, Vermischtes oder Wissen) sowie ein Monat in der Lokalredaktion der Berliner Morgenpost am KurfĂŒrstendamm.

FĂŒr Herbst 2016 stehen zwei Volo-PlĂ€tze zur VerfĂŒgung. Die Bezahlung erfolgt nach Tarif fĂŒr das erste VolontĂ€rsjahr.

Prominent besetztes Panel im Seminar „Justizberichterstattung“

Justitia (Photo: Tim Reckmann/flickr)

Zum Abschluss des Seminars „Justizberichterstattung“ von Prof. Dr. Marcel Machill fand am 21. Januar 2016 eine hochkarĂ€tig besetzte Podiumsdiskussion statt. GĂ€ste waren Sabine RĂŒckert, Vize-Chefredakteurin der ZEIT und von 2000 bis 2011 deren Gerichtsreporterin (Mitte), Clemens Basdorf, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof (links), Hansgeorg Birkhoff, Rechtsanwalt und Fachanwalt fĂŒr Strafrecht in Berlin (2. von links) und Werner Neumann, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (rechts). Anwesend war ebenfalls Klaus Gronenberg, Referatsleiter „Informationsfreiheit“ bei der Bundesbeauftragten fĂŒr den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

Es ging um das sensible VerhĂ€ltnis zwischen Medien und Justiz: wie Medien im Fall Jörg Kachelmann mit Hilfe von lancierten Falschinformationen dazu benutzt wurden, um Stimmung gegen den Angeklagten zu machen, welche GrĂŒnde das Verbot von Bild- und TonĂŒbertragungen aus dem Gerichtssaal hat und warum die QualitĂ€t von Gerichtsberichten mitunter so schlecht ist, dass die Beteiligten ihren eigenen Prozess nicht wiedererkennen.

Prof. Dr. Markus Beiler hĂ€lt Keynote vor Chefredakteuren Österreichs zur Zukunft der Public-Value-Förderung

Prof. Dr. Markus Beiler und Prof. Dr. Nicole Gonser (FH Wien). Foto: Julius Raab Stiftung

„Public Value in Europa und Herausforderungen fĂŒr Österreich“ – hierzu hat Prof. Dr. Markus Beiler zusammen mit Prof. Dr. Nicole Gonser (FH Wien) die Keynote beim Workshop der Julius Raab Stiftung „Öffentlich-rechtlicher Auftrag fĂŒr Alle?! Was wĂ€re wenn
“ am 13. Januar 2016 in Wien gehalten. Teilnehmer des Workshops waren Chefredakteure von Zeitungen, Nachrichtenmagazinen und Rundfunkanbietern Österreichs, der ORF-Generaldirektor, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Mediendachorganisationen und der Medienregulierungsbehörde RTR. Mehr...

Professoren Eser und Beiler werben Förderung von der Brost-Stiftung ein

Die Brost-Stiftung wird im Sommersemester 2016 das Vortragsforum „Sport. Kultur. Medien: die medienkulturelle Bedeutung der Fußballberichterstattung“ finanziell fördern. In Fortsetzung des Leipziger Journalistik-Forums wird die Veranstaltungsreihe sich mit der großen Relevanz von medial vermitteltem Sport in unserer Gesellschaft beschĂ€ftigen und sich dabei auf Fußball als bedeutendstem Sport in Deutschland fokussieren.

Hierzu werden in fĂŒnf Veranstaltungen einige der bekanntesten Sportreporter und -kommentatoren erwartet, u.a. Marcel Reif (Sky) und Bela Rethy (ZDF). Eine große bilanzierende Abschlussveranstaltung ist im Signal Iduna Park in Kooperation mit Borussia Dortmund geplant. Eingeworben haben die Förderung der ehemalige ZDF-heute-journal-Moderator Prof. Ruprecht Eser, der die Reihe auch moderieren wird, und Prof. Dr. Markus Beiler.

Prof. Dr. Marcel Machill bei Stipendiaten-Auswahl

Prof. Dr. Marcel Machill wirkt 2015/16 erneut sowohl an der Auswahl der deutschen Fulbright-Stipendiaten fĂŒr die USA im Bereich Journalistik/Kommunikation mit als auch der McCloy-Stipendiaten. Das McCloy Scholarship ist eines der am höchsten dotierten Stipendien fĂŒr deutsche Studenten und ermöglicht ein zweijĂ€hriges Master-Studium an der Harvard Kennedy School in Cambridge. Professor Machill wurde außerdem von der Deutsch-Französischen Hochschule in SaarbrĂŒcken als Gutachter berufen und nimmt dort 2016 an der Evaluation deutsch-französischer StudiengĂ€nge teil.

WIE GEHT GUTER AUSLANDSJOURNALISMUS?

Im Wintersemester setzt das Leipziger Journalistik-Forum seine Reihe ĂŒber guten Journalismus mit namhaften und kompetenten Reportern/Reporterinnen fort.

Am 21. Januar 17:15 Uhr zu Gast bei Prof Eser ist Olaf Ihlau: Sachbuchautor, ehem. Auslandsressortleiter „Spiegel“ und Korrespondent in Belgrad, Athen, Neu Delhi und London

Alle weiteren Termine finden Sie hier.

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"Newsroom für Journalistennachwuchs": Artikel in der Leipziger Volkszeitung zur neuen von mir entwickelten crossmedialen...

Posted by Markus Beiler on Mittwoch, 27. Januar 2016

Leipziger Journalistik mit neuer crossmedialer Lehrredaktion und Newsroom / Labor Journalismusforschung


Die Leipziger Journalistik ist mit der neuen crossmedialen Lehrredaktion „Campus“ in das Wintersemester 2015/16 gestartet. Sie produziert aus einem modernen Newsroom fĂŒr die Seite „Campusleben“ in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und multimedial fĂŒr die LVZ-Campus-Website. Die Lehrredaktion „Campus“ integriert die bisherigen drei Lehrredaktionen Print/Online, Hörfunk und Fernsehen.

Das neue crossmediale Lehrredaktionskonzept und der Newsroom, der auch als Labor fĂŒr Journalismusforschung dient, wurden von Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler in einem anderthalbjĂ€hrigen Reformprozess entwickelt. Der Newsroom enthĂ€lt einen zentralen Newsdesk mit neun ComputerarbeitsplĂ€tzen und zwei separaten Multimedia-Produktsinseln. Mehr...

Prof. Dr. Markus Beiler Redner auf dem „Tag der Linzer Hochschulen“

Prof. Dr. Markus Beiler auf dem "Tag der Linzer Hochschulen" (Foto: Katholische Hochschulgemeinde)

„Suchet, so werdet ihr finden“. Diese hoffnungsvolle Aussage aus der Bergpredigt wird bei dem irdisch Ding Suchmaschine zu einer Frage: „Suchet, so werdet ihr finden?“ Ist das Vertrauen der Suchenden, Antworten bei Suchmaschinen zu finden, gerechtfertigt?

Dazu sprach Prof. Dr. Markus Beiler auf dem diesjĂ€hrigen „Tag der Linzer Hochschulen“.  Auf Einladung der Katholischen Hochschulgemeinde, des Forums St. Severin / Kath. Akademikerverband der Diözese Linz und der Evangelischen Kirche A.B. Oberösterreich hielt er am 14. Oktober 2015 den Vortrag „Vom Suchen und Finden. Die Macht der Suchmaschinen.“ Mehr 


Prof. Dr. Markus Beiler in den Auswahlausschuss der Studienstiftung des deutschen Volkes berufen

Prof. Dr. Markus Beiler wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. zum Wintersemester 2015/16 in den Auswahlausschuss der Hochschulauswahl berufen. Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das Ă€lteste und grĂ¶ĂŸte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland.

GemĂ€ĂŸ ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder kĂŒnstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen.“ Die Auswahl und Förderung der derzeit 13.0000 Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhĂ€ngig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. BundesprĂ€sident Joachim Gauck ist Schirmherr der Studienstiftung.

Der promovierte Kommunikationswissenschaftler Markus Beiler ist seit 2013 Juniorprofessor fĂŒr Journalismusforschung und hat derzeit eine befristete UniversitĂ€tsprofessur fĂŒr Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der UniversitĂ€t Wien inne.

Mehr zur Studienstiftung

Lehrredaktion Fernsehen produziert Nachrichten-Magazin

Nachrichtliche BeitrÀge der Lehrredaktion Fernsehen sind im Juli in einem Magazin erschienen. Moderatorin Marie Landes prÀsentierte die Themen, mit denen sich insgesamt neun Studierende des Masters Journalistik in einer Projektwoche zur aktuellen Nachrichtenproduktion beschÀftigten. Dabei lernten die Teilnehmer des Blockseminars, unter Zeitdruck zu recherchieren und zu produzieren. Zudem arbeiteten sie nicht nur als Redakteure oder Kameraleute, sondern auch als Planer oder Chef vom Dienst. Zwei Videos zu Hochschulthemen wurden in Absprache mit der Campus-Redaktion auf lvz.de veröffentlicht. Das Magazin ist online abrufbar und wird beim privaten TV-Sender Leipzig Fernsehen ausgestrahlt.

Die Projektwoche endete mit einem Besuch beim MDR-Chefredakteur Stefan Raue. Er analysierte die QualitĂ€t der studentischen BeitrĂ€ge und sprach ĂŒber VerĂ€nderungsprozesse im Mitteldeutschen Rundfunk zu einem modernen, leistungsstarken Multimediahaus.

TV-Magazin ĂŒber das Journalistik-Forum

Das TV-Magazin Vierzehn09 der Lehrredaktion Fernsehen ist erschienen. Neun Studierende des Masters Journalistik thematisieren die Arbeit deutscher Medien und berichten ĂŒber das Leipziger Journalistik-Forum. Dabei gehen Sie auf Analysen und Statements folgender ForumsgĂ€ste aus dem Sommersemester ein: Prof. Claus Richter, Uwe-Karsten Heye, Udo van Kampen, Prof. Ernst Elitz und Ulrich Deppendorf.

Moderatorin Laura Richter fĂŒhrt durch das Magazin, das ab sofort online abrufbar ist. Außerdem strahlt der private TV-Sender Leipzig Fernsehen die Sendung im Juli 2015 mindestens achtmal aus. Die TV-Premiere ist am 18. Juli um 12 Uhr. Das etwa 15-minĂŒtige Magazin der Lehrredaktion Fernsehen entstand unter der Leitung von Maria Köhler. Waldemar Scheible vom Zentrum fĂŒr Medien und Kommunikation leistete technische UnterstĂŒtzung.

Studenten aus Missouri besuchen Abteilung Journalistik

Studierende der University of Missouri in Columbia (USA) und Deutsch-Professor Sean Franzel haben Ende Juni und Anfang Juli die Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig besucht. In einem einfĂŒhrenden Seminar lernten die US-Amerikaner das deutsche Mediensystem kennen. Anschließend trafen sich die Bachelor-Studenten, die u. a. an der anerkannten Journalismus-FakultĂ€t eingeschrieben sind, mit der Lehrredaktion Fernsehen. Dabei tauschten sich die Teilnehmer ĂŒber Unterschiede in der deutschen und US-amerikanischen TV-Berichterstattung aus.

Einen Tag vor dem Nationalfeiertag der USA besichtigte die Gruppe aus Missouri zudem den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Leipzig. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Maria Köhler hatte einen Ausflug zur Redaktion von mdrAKTUELL organisiert. Dieser ermöglichte einen Blick in das TV-Studio, in dem seit wenigen Wochen automatische Kameras die Moderatoren filmen. Des Weiteren nahm die Gruppe an einer Auswertungs- und Planungsrunde teil. Zudem lernte sie den Trimedialen Newsdesk (TND) kennen, der seit 2011 die aktuelle Berichterstattung von Fernsehen, Hörfunk und Online koordiniert. Die Studierenden hatten vor der Projektwoche zum Journalismus ihre Deutsch-Kenntnisse in einem mehrwöchigen InterDaF-Kurs am Herder-Institut der UniversitÀt Leipzig erweitert.

Die Macher der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ zu Gast in der Leipziger Journalistik

Unter dem Titel „Kabarett: Der neue Journalismus?“ diskutierte die Leipziger Journalistik am 24. Juni mit dem Kabarettisten Claus von Wagner und dem Rechercheur Dr. Dietrich Krauß, die zusammen mit Max Uthoff einen Grimme-Preis „fĂŒr den kalkulierten Bruch mit den Konventionen des Kabaretts“ bekommen haben. Bis an die Grenze zum Journalismus gehen ihre ErklĂ€rstĂŒcke in der ZDF-"Anstalt", in denen sie kaum bekannte HintergrĂŒnde zu aktuellen Ereignissen darstellen und beißende Medienkritik ĂŒben. Bei der Veranstaltung im Hörsaal 3 vor knapp 500 GĂ€sten machten die Anstalt-Macher deutlich, dass Kabarett nicht der neue oder bessere Journalismus ist, sondern vielmehr auf den Schultern guter Journalisten steht, denn: "Wir tragen einfach nur Standardfakten zusammen", so Dietrich Krauß. Aber es gelinge Kabarett zuweilen besser als dem aktualitĂ€tsgetriebenen Medienzirkus, die großen ZusammenhĂ€nge zu beleuchten und meinungsstark zu vermitteln. Lesen Sie hier einen Bericht ĂŒber die Diskussion aus unserer Lehrredaktion Campus.

Journalistik-Recherche sorgt fĂŒr höhere Löhne

Die UniversitĂ€t Leipzig hat nach der Veröffentlichung einer Recherche ĂŒber unangemessene Bezahlung von Doktoranden und studentischen HilfskrĂ€ften in den Leipziger Uni-Tierkliniken reagiert und MissstĂ€nde eingerĂ€umt. Die Recherche wurde im Rahmen des Seminars „Methodisches Recherchieren“ im Wintersemester 2014/15 von den Master-Journalistik-Studierenden Selina Bölle, Ines Eisele, Marie-Kristin Landes und Anika Reker durchgefĂŒhrt und erschien im Stadtmagazin „Kreuzer“ (Juni-Ausgabe, PDF hier). Nun wĂŒrden nach Auskunft des Dekans der VeterinĂ€rmedizinischen FakultĂ€t DienstplĂ€ne angepasst, außerdem erhalte die Tiermedizin fĂŒr das Jahr 2015 zusĂ€tzlich bis zu 90.000 Euro, um die HilfskrĂ€fte komplett vergĂŒten zu können. FĂŒr die Doktoranden sollen „Àhnliche Probleme ermittelt und rasch gelöst werden“, schreibt der Kreuzer online.

Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt veröffentlicht

Seit kurzem kann die Öffentlichkeit Ergebnisse aus dem Seminar „Methodischen Recherchieren“ (Wintersemester 2014/15) nachlesen. Auf Spiegel Online erschien am 11. April 2015 der Artikel von Jonas SchreijĂ€g, Elisabeth Kimmerle, Theresa Martus und Linda Schildbach „FlĂŒchtlingsheim in Leipzig: ‚In Syrien stirbst du schnell, hier stirbst du langsam‘“ und war mehrere Stunden lang Aufmacher auf der SpOn-Homepage. Auch das Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ veröffentlichte Ergebnisse dieser Recherche online.

In der Printausgabe des „Kreuzer“ vom April erschien der Artikel „Die BĂŒrgermeisterschule“ von Lucas Kreling, Birgit Raddatz, Robin Theodor SchĂ€fer und Tobias Schmutzler. Die Autoren gehen der Frage nach, ob sich der Leipziger FinanzbĂŒrgermeister Torsten Bonew mit einem geplanten umstrittenen Gymnasium im Stadtteil Schönefeld ein persönliches Denkmal setzen wollte (PDF hier).

Auf Zeit Online erschien am 25. August 2015 die Recherche von Christian Latz, Marc Zimmer und Anton Zirk (Mitarbeit: Edgar Lopez) ĂŒber die Jugendarbeit von RB Leipzig. Unter dem Titel "Ein Kilo zuviel kostet 50 Euro" erzĂ€hlen ehemalige Jugendspieler ĂŒber EinschrĂ€nkungen ihrer Freiheiten durch den Verein: "Wenn du den Vertrag unterschreibst, verkaufst du deine kompletten Persönlichkeitsrechte." 

Krisen, Kriege, Katastrophen: Das Leipziger Journalistik Forum diskutiert mit renommierten Journalisten

Stefan Aust (Ex-Chefredakteur "Der Spiegel, Herausgeber "Die Welt") im Interview mit Studenten des Master Studiengangs Journalistik

Im Wintersemester 2014/15 startete Prof. Ruprecht Eser gemeinsam mit seinen Studenten die GesprĂ€chsreihe Krisen – Kriege – Katastrophen: Außenpolitische Berichterstattung und QualitĂ€tsjournalismus. Im Interview stellten sich renommierte Journalisten und Medienschaffende den Fragen der Studenten und berichteten aus ihrer langjĂ€hrigen Berufserfahrung. Im Mittelpunkt der GesprĂ€che stand die aktuelle Außenpolitik und deren Berichterstattung in den Medien. Es wurde diskutiert, wie Nachrichten beeinflusst werden und der Frage nachgegangen, was guten Journalismus ausmacht. Zu den GĂ€sten zĂ€hlten: Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Uwe Kröger, Hubert Seipel, Dr. Christoph Bertram und Stefan Aust.

Die GesprĂ€chsreihe wird von der Robert Bosch Stiftung unterstĂŒtzt und im Sommersemester 2015 mit folgenden GĂ€sten fortgesetzt:

  • 23.4. | Prof. Claus Richter – Lehrstuhl Fernsehjournalismus an der HFF MĂŒnchen
  • 7.5. | Uwe-Karsten Heye – Journalist, Redenschreiber von Willy Brandt
  • 4.6. | Udo van Kampen – hat als Korrespondent live ĂŒber die AnschlĂ€ge am 11. September 2001 in New York berichtet
  • 18.6. | Ernst Elitz – GrĂŒndungsintendant von Deutschlandradio
  • 2.7. | Ulrich Deppendorf – langjĂ€hriger Studioleiter/Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio

Journalistik-Absolventen 2014/15 feierlich verabschiedet

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler (rechts) beglĂŒckwĂŒnschte 15 Absolventen (Foto: Leipzig School of Media).

15 Absolventen des Master- und Diplomstudiengangs Journalistik sind am 6. Februar 2015 vom PrĂŒfungsausschussvorsitzenden Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler verabschiedet worden. Auf der gemeinsamen Absolventenfeier des Instituts fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Leipzig School of Media haben rund 50 Absolventen im Mediencampus Villa Ida ihren Studienabschluss gefeiert.

Wie in den Vorjahren waren die Journalistik-Absolventen wieder besonders zahlreich vertreten. Fast die HĂ€lfte der 34 Masterabsolventen des Jahres 2014 und ein Diplom-Journalist hatten den Weg zurĂŒck nach Leipzig gefunden.  Es konnte erneut ein sehr erfolgreicher Jahrgang verabschiedet werden: Alle Master-Absolventen hatten mit gutem oder sehr gutem Erfolg studiert.

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler ĂŒberbrachte die GlĂŒckwĂŒnsche der gesamten Abteilung Journalistik und verabschiedete Julia Amberger, Kristine Arndt, Katrin Clemens, Matthias Deggeller, Sören Harder, Clemens Haug, Franziska Hendreschke, Jutta LĂŒtkecosmann, Aydogan Makasci, Dagny RĂ¶ĂŸler, Jan Schumann, Dirk Stascheit, Britta Veltzke, Benjamin Winkler und Vivien Winzer.

Bildkorrekturen online

Leipziger Journalistikstudenten wollen Stereotype der Nord-SĂŒd-Berichterstattung korrigieren

Wie junge Medienmacher versuchen, Bilder und Stereotype in der Nord-SĂŒd-Berichterstattung zu korrigieren und kritisch zu reflektieren, ist seit MĂ€rz 2015 auf www.bildkorrekturen.de zu sehen, zu hören und zu lesen.

www.bildkorrekturen.de ist die Projektwebsite der Bildkorrekturen-Konferenz, die jedes Jahr im Herbst Studierende, Journalisten und Journalistinnen sowie Fachleute aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu einem entwicklungspolitischen Thema miteinander ins GesprĂ€ch bringt. Sie diskutieren kritisch Aspekte der Entwicklungspolitik, Fallbeispiele aus EntwicklungslĂ€ndern, der Nord-SĂŒd-Berichterstattung sowie der Ethik im Journalismus – gemeinsam mit Akteuren aus den Bereichen Wissenschaft, Politik sowie mit Nicht-Regierungsorganisationen.
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Vierzehn09: Prominente Journalisten von Master-Studenten befragt

Das aktuelle Fernsehmagazin Vierzehn09 der Lehrredaktion Fernsehen ist erschienen. Zehn Studierende thematisieren die Auslandsberichterstattung deutscher Medien und berichten ĂŒber das Leipziger Journalistik-Forum. Dabei gehen Sie auf die Analysen und Statements der ForumsgĂ€ste Fritz Pleitgen, Uwe Kröger, Hubert Seipel und Stefan Aust ein. Zudem enthĂ€lt Vierzehn09 eine Umfrage sowie ein GesprĂ€ch mit dem außenpolitischen Berater Christoph Bertram.

Johanna Hoffmeier und Felix Firme fĂŒhren durch das Magazin, das ab sofort unter www.uni-leipzig.de/~vierzehn/ abrufbar ist. Außerdem strahlt Leipzig Fernsehen die Sendung achtmal aus: am 10., 12., 17. und 19. Februar um 19:45 Uhr sowie am 9., 11., 16. und 18. Februar um 21:45 Uhr. Die Sendung der Lehrredaktion Fernsehen entstand unter der Leitung von Maria Köhler. Waldemar Scheible vom Zentrum fĂŒr Medien und Kommunikation leistete technische UnterstĂŒtzung.

Prof. Dr. Michael Haller antwortet auf die Kritik von Prof. Dr. Christoph Neuberger an „Meinungsmacht“

In der Kontroverse um die Dissertation „Meinungsmacht“ von Uwe KrĂŒger hat sich der ehemalige Leipziger Journalistik-Professor Michael Haller zu Wort gemeldet und den MĂŒnchner Kommunikationswissenschaftler Christoph Neuberger scharf kritisiert. Haller war Betreuer und Erstgutachter der Arbeit. In der Kritik von Neuberger (dokumentiert hier) sieht er „Beckmesserei, dazu da, unbequeme Forschungsbefunde schlecht zu reden“. Die Kritik verfolge „nicht AufklĂ€rung, sondern das Ziel, den Diskurs ĂŒber das politische ‚Embedded‘ sogenannter Alpha-Journalisten abzubiegen“.

Haller bemĂ€ngelt auch, dass Neuberger befangen sei und dies nicht rechtzeitig offengelegt habe. Neuberger sitzt zusammen mit SĂŒddeutsche-Ressortleiter Stefan Kornelius, der in „Meinungsmacht“ kritisiert wurde, im Beirat der SZ-Studienstiftung. Neuberger habe diese NĂ€he erst offengelegt, nachdem in M – Menschen machen Medien darĂŒber berichtet worden war. Hier geht es zu Hallers Stellungnahme.

Dr. Uwe KrĂŒger antwortet auf Kritik von Prof. Dr. Christoph Neuberger an "Meinungsmacht"

Im „Medium Magazin“ (Ausgabe November/Dezember 2014) kritisierte der MĂŒnchner Kommunikations- wissenschaftler Christoph Neuberger die Dissertation von Uwe KrĂŒger, die unter dem Titel „Meinungsmacht“ im Herbert von Halem Verlag erschien und als Grundlage einer viel beachteten medienkritischen Kabarettnummer in der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" diente (Video hier).

Das „European Journalism Observatory“ hat nun die Replik von Uwe KrĂŒger veröffentlicht. Der sieht "die Kritikpunkte Neubergers als nicht stichhaltig an. Die meisten sind bereits durch genauere LektĂŒre meiner Arbeit zu entkrĂ€ften." (Kritik von Neuberger hier, Replik von KrĂŒger hier)

Energy in One World: Entwicklungspolitische Konferenz fĂŒr Nachwuchsjournalisten

Die Studierenden des Master-Studiengangs Journalistik nehmen im diesjÀhrigen "Medienpraktischen Projekt" an der Bildkorrekturen-Konferenz zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit teil. Die Bildkorrekturen-Konferenz ist ein Kooperationsprojekt.

Kooperationspartner sind bisher: die Deutsche Journalistenschule MĂŒnchen (DJS), die Ludwig-Maximilan-UniversitĂ€t MĂŒnchen (LMU), die UniversitĂ€t Bamberg, die Deutschen Welle Akademie (DWA), die Nachwuchsjournalisten in Bayern (NJB) und die Engagement Global. Neuer Kooperationspartner der Bildkorrekturen-Konferenz, bei der es auch um die Korrektur von Klischees und Bildern zu entwicklungspolitischen Themen bei Journalisten und in den Medien geht, ist seit 2014 die Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig. Von Leipziger Seite aus wird das Seminar von den erfahrenen ARTE-Dokumentarfilmern Robert Jahn und Nina Mair sowie von der Expertin in Sachen Entwicklungspolitik, Kristine Arndt, als Lehrbeauftragte begleitet.

Das "Medienpraktische Projekt" ist eine Kooperation der UniversitĂ€t Leipzig mit der Engagement Global und wird finanziert durch Mittel des Bundesministeriums fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Download: Programm

Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler Gastprofessor an der UniversitÀt Wien

Der Leipziger Juniorprofessor Dr. Markus Beiler ĂŒbernimmt fĂŒr drei Semester eine UniversitĂ€tsprofessur fĂŒr Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der UniversitĂ€t Wien. Im Rahmen einer Gastprofessur wird er von Oktober 2014 bis Februar 2016 am Wiener Institut fĂŒr Publizistik- und Kommunikationswissenschaft forschen und in den Bakkalaureats- und MagisterstudiengĂ€ngen lehren.

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1409 Die Sommerausgabe 2014

14 Studenten des Masters Journalistik haben im Sommersemester die Lehrredaktion Fernsehen belegt. Kurz vor den Semesterferien stand ein einwöchiges Blockseminar auf ihrem Programm, im Rahmen dessen sie drei tagesaktuelle Nachrichtensendungen produziert haben. Die BeitrÀge, die dabei entstanden sind, haben sie in einer zusÀtzlichen Sendung zusammengestellt.

Die gesamte Sendung kann unter http://www.uni-leipzig.de/~vierzehn/ angesehen werden.

Neuer Journalistik-Newsletter erschienen

Der neue Journalistik-Newsletter berichtet ĂŒber die neuen Entwicklungen im Masterstudiengang Journalistik in Leipzig. Mit der Ernennung von Jun.-Prof. Dr. Markus Beiler und Honorarprofessor Ruprecht Eser erfuhr die Abteilung eine StĂ€rkung in Forschung und Lehre. Neben den wissenschaftlichen Resultaten zeigt der Newsletter mit den Lehrredaktionen und Berichten ĂŒber Auslandsaufenthalte der Studierenden den Stellenwert der praktischen journalistischen Ausbildung im Journalistikstudium in Leipzig.

Den gesamten Newsletter können Sie hier herunterladen.

Masterstudenten zu Gast in BrĂŒssel

Studenten des Master Journalistik sind Anfang Juli einer Einladung nach BrĂŒssel gefolgt und haben dort die EU-Kommission und das EU-Parlament besucht. Im Rahmen des Seminars Internationaler Journalismus unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel Machill konnten die Studierenden mit verschiedenen Referenten und Parlamentariern ĂŒber das Thema Migration und Asyl diskutieren und die sogenannte „European Bubble“ hautnah miterleben. GesprĂ€chspartner waren unter anderem Oliver Seiffarth vom Referat Grenzmanagement zum Thema Eurosur und Frontex und der sĂ€chsische EU-Abgeordnete Herrmann Winkler.   

Studenten des Master Journalistik zu Besuch in BrĂŒssel | Foto: Franz Purucker
Der Weg fĂŒhrte zu verschiedenen Referenten und Parlamentariern | Foto: Journalistik

Vom Mittleren Westen nach Mitteldeutschland

Allyson Ayers, Jessica Ellis, Jeremy Hart, Carolin Lehmann, Rachel Wittel, Roger F. Cook, Michael Drake Krueger und Maria Köhler (V. l. n. r., Foto: Kirsten Engelhardt)

Im Juli haben sechs Studenten der University of Missouri die Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig besucht. Zusammen mit Professor Roger F. Cook vom Department of German and Russian Studies beschĂ€ftigten sie sich intensiv mit dem Journalismus in Deutschland. Nach einer EinfĂŒhrung in das deutsche Mediensystem besuchten die jungen US-Amerikaner die Lehrredaktion Fernsehen. Bei dem Treffen mit Master-Studentinnen aus dem vierten Semester tauschten sich die Teilnehmer ĂŒber Studieninhalte und Besonderheiten in der TV-Berichterstattung aus. Zudem prĂ€sentierten die Studenten aus Leipzig und Columbia, Missouri, einige Arbeitsproben.

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Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt im Stadtmagazin „Kreuzer“

Seit kurzem kann die Leipziger Öffentlichkeit nun Ergebnisse aus dem Seminar „Methodischen Recherchieren“ (Wintersemester 2013/14) nachlesen. In der April-Ausgabe des Stadtmagazins „Kreuzer“ erschien der Artikel „Das Phantom“, recherchiert von den Masterstudierenden Julia Gröbel, Ludwig Bundscherer, Thomas Kasperski und Pierre Scholtes: Schulen in Leipzig werden nach einem jahrzehntealten Raumkonzept der SĂ€chsischen Staatsregierung gebaut, das zu wenig Platz fĂŒr Schulspeisung, Schulsozialarbeit, Inklusion und andere moderne pĂ€dagogische Konzepte vorsieht (PDF hier). In der Mai-Ausgabe findet sich ein Artikel von Johanna Kiesler, Florian Balle und Thomas Schmid ĂŒber Sinn und Unsinn des LE BĂŒrgerdienstes, einer BeschĂ€ftigungsmaßnahme fĂŒr Langzeitarbeitslose (PDF hier).

Im Juli-Heft berichten Charlotte Schulze, Lisa Kettwig, Friederike Schicht und Karolina Skrobol ĂŒber die HintergrĂŒnde einer Klagewelle von Hartz-IV-EmpfĂ€ngern beim Leipziger Sozialgericht (PDF hier). Im August wurden Konflikte in der sĂ€chsischen UmweltschĂŒtzer-Szene rund um das Thema "Wildnis" beleuchtet (Recherche von Johanna M. Hoffmeier, Miriam Gerding und Hannes Munzinger). Und im Dezember-Heft bestritten Lisa Kettwig, Friederike Schicht und Charlotte Schulze die Titelgeschichte ĂŒber das GeschĂ€ft mit der MĂŒllentsorgung in Leipzig (PDF hier).

Mit dem Chefredakteur des „Kreuzer“, Andreas Raabe, wurde schon im Vorfeld kooperiert: Er war als Gast bei einer Seminarsitzung dabei, auf der Themen besprochen wurden und nach der die Studenten dann auch den Kontakt geknĂŒpft hatten. Ins Leben gerufen wurde diese Form der Zusammenarbeit von Seminarleiter Dr. Uwe KrĂŒger bereits im Wintersemester 2012/13, und Chefredakteur Raabe betont die QualitĂ€t der studentischen Recherchen: „Gut recherchierter, hintergrĂŒndiger Journalismus ist gerade im Lokalen sehr wichtig und zentrales Ziel des Kreuzer. Eine solche Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t ist darum fĂŒr uns auch mit Blick auf die junge Journalistengeneration sehr wertvoll.“

Prof. Dr. Marcel Machill: "Relevanz ist mehr als das, was Geld bringt"

"Relevanz – was ist wichtig?" lautet das Leitthema des diesjĂ€hrigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Aber was genau heißt das eigentlich fĂŒr die Medienbranche? Wie schaffen es Redaktionen, ihre Leser, Hörer und Zuschauer fĂŒr sich und ihre Inhalte zu begeistern? Der Blick auf die Klickzahlen und Quoten gehört lĂ€ngst zum festen Ritual in Verlagen, Radio- und TV-Anstalten. LĂ€uft der Journalismus damit Gefahr, die QualitĂ€t aus den Augen zu verlieren? Und was muss eine News-Plattform mitbringen, um in Zukunft bestehen zu können? Prof. Dr. Marcel Machill, Journalistik-Professor der UniversitĂ€t Leipzig, stand dem Medientreffpunkt Rede und Antwort.
(17. MĂ€rz 2014 Medientreffpunkt Mitteldeutschland)

"Das neue Gesicht der Öffentlichkeit": Aktuelles Buch von Marcel Machill, Markus Beiler und Uwe KrĂŒger jetzt erhĂ€ltlich

Soziale Netzwerke im Internet stehen fĂŒr eine fundamentale VerĂ€nderung der öffentlichen SphĂ€re und der Bildung öffentlicher Meinung. Wurde frĂŒher Öffentlichkeit durch reichweitenstarke Massenmedien hergestellt, so mĂŒssen Journalisten diese Monopolstellung spĂ€testens im Zeitalter von Facebook und Twitter aufgeben. Öffentliche und private Kommunikation verschwimmen, jeder BĂŒrger kann seine eigene Teilöffentlichkeit herstellen und seine „Fans“ oder „Follower“ mit selbstproduzierten Inhalten versorgen. 
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Die Publikation ist bei der Landesanstalt fĂŒr Medien als Buch zu bestellen und steht hier zum Download bereit.

Vierzehn09: Kufen, Hindernisse und HĂŒrden

Studenten der Lehrredaktion Fernsehen bei der Produktion (Foto: privat)

Das Fernsehmagazin Vierzehn09 des Wintersemesters 2013/2014 ist erschienen. Es bietet drei spannende, bewegende Themen aus Leipzig und Umgebung. Die Sendung der Lehrredaktion Fernsehen entstand unter der Leitung von Maria Köhler. Zehn Studenten beschĂ€ftigten sich intensiv mit der inhaltlichen und technischen Umsetzung von drei Themen. So behandelt das Magazin die Zukunft der Icefighters Leipzig, die Finanzierung in der Leichtathletik und Probleme sehbehinderter Menschen. Moderatorin Uta Steinwehr fĂŒhrt durch das Magazin, das unter www.uni-leipzig.de/~vierzehn/ abrufbar ist. Außerdem strahlt Leipzig Fernsehen die Sendung viermal aus: 24.02. ab 17:15 Uhr, 25.02. ab 19:45 Uhr, 26.02. ab 21:45 Uhr, 27.02. ab 19:45 Uhr.

Prof. Dr. Marcel Machill bei Podiumsdiskussion in Missouri

Bei der Podiumsdiskussion „Challenges of the Digital Globe“ wird Journalistik-Professor Marcel Machill am 18. April am Reynolds Journalism Institute in Missouri ĂŒber Medieninnovationen, Internet-Governance, Informationsfreiheit und PrivatsphĂ€re sprechen. Weitere Diskutanten sind Medienwissenschaftler, Journalistenausbilder und Journalisten aus den USA und Deutschland.

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Neue Journalistik-Professur an der UniversitÀt Leipzig

Dr. Markus Beiler nimmt Ruf auf die W1-Professur Journalismusforschung an

Die bundesweit erste Juniorprofessur fĂŒr Journalismusforschung ist an der UniversitĂ€t Leipzig besetzt worden. Dr. Markus Beiler hat den von Uni-Rektorin Beate SchĂŒcking erteilten Ruf auf die an der Abteilung Journalistik und am Institut fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft angesiedelte W1-Professur angenommen.
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Leipzig, 10.12.2013

Großer Andrang bei Prof. Ruprecht Esers Antrittsvorlesung

Prof. Ruprecht Eser (Honorarprofessur fĂŒr Fernsehjournalismus)Prof. Ruprecht Eser hĂ€lt seine Antrittsvorlesung zum Thema: "Journalismus oder Voyeurismus? Über das VerhĂ€ltnis von Medien und Politik".Mit großem Interesse folgen die Zuhörer der ersten Vorlesung von Prof. Ruprecht Eser.Prof. Ruprecht Eser gemeinsam mit Journalistik Professor Dr. Marcel MachillProf. Dr. Marcel Machill und Prof. Ruprecht Eser auf ihrem Weg durch die Bibliotheca AlbertinaProf. Ruprecht Eser lĂ€dt zum Empfang im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der UniversitĂ€t LeipzigProf. Ruprecht Eser im GesprĂ€ch mit seinen Studenten

UniversitĂ€t Leipzig ernennt Ruprecht Eser zum Honorarprofessor fĂŒr Fernsehjournalismus

Prof. Ruprecht Eser (Foto: Cologne-info.de)

Leipzig, 26.11.2013. Der langjĂ€hrige Moderator des ZDF-Heute-Journals, Ruprecht Eser, wird Honorarprofessor fĂŒr Fernsehjournalismus an der Abteilung fĂŒr Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig. Eser nahm heute aus den HĂ€nden von Uni-Rektorin Beate SchĂŒcking seine Ernennungsurkunde entgegen und zeigte sich besonders erfreut, dass er an der UniversitĂ€t, an der er „nie studieren durfte“, nun als Honorarprofessor tĂ€tig sein könne. Der in Lutherstadt Wittenberg geborene Ruprecht Eser ging in Leipzig zur Schule und machte dort 1961 sein Abitur – kurz danach floh er aus der DDR und nahm 1962 an der FU Berlin ein Studium der Publizistik, Politologie und Soziologie auf.        ...weiterlesen

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Kooperation mit der Akademie der Deutschen Welle Berlin

Prof. Machill begrĂŒĂŸt die Delegation von zehn Hochschulprofessoren von JournalistikstudiengĂ€ngen aus Lateinamerika (Foto: Andreas Lamm)

Am 3. Dezember empfing die Abteilung Journalistik eine Delegation von zehn Hochschulprofessoren von JournalistikstudiengĂ€ngen aus Lateinamerika. Die lateinamerikanischen GĂ€ste wollten sich in Leipzig ĂŒber gelungene Modelle journalistischer Hochschulausbildung informieren. Insbesondere interessierten sie sich fĂŒr den Aufbau des nicht-konsekutiven Studiengangs und seine Zulassungskriterien. Weiterhin wollten sie die Lehrredaktionen kennenlernen sowie das Modell des integrierten Volontariats, das auf langjĂ€hriger, verlĂ€sslicher  Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten, Fernsehproduktionsgesellschaften und großen VerlagshĂ€usern basiert. Ein Besuch beim universitĂ€ren Lokalradio Mephisto 97.6 stand ebenfalls auf dem Programm.

Bereits im Sommersemester 2013 war auf Vermittlung der DW-Akademie ein tunesischer Hörfunkdozent zu Gast der Abteilung Journalistik. Er besuchte das Seminar Auslandsjournalismus und informierte die Masterstudierenden im Rahmen eines französisch-deutsch gedolmetschten PodiumsgesprĂ€chs mit den Dozenten Marcel Pott und Professor Machill ĂŒber aktuelle Entwicklungen des Arabischen FrĂŒhlings.

Programm

Dr. Gregor Mayntz zu Besuch in der Vorlesung

Dr. Gregor Mayntz

Dr. Gregor Mayntz, Vorsitzender der Bundespressekonferenz, war am Mittwoch, dem 6. November 2013 Gast in Prof. Dr. Machills Vorlesung "EinfĂŒhrung in die Journalistik". Dr. Mayntz, der gleichzeitig Hauptstadtkorrespondent der Rheinischen Post ist, erlĂ€uterte den Studentinnen und Studenten die besondere Situation der Bundespressekonferenz („wir laden Kanzler, Minister, Sprecher und andere Politiker selbst ein und bestimmen die Agenda“), die auch international einzigartig ist. Nach der Behandlung der journalistischen Darstellungsformen bildete Mayntz‘ Vortrag den Auftakt zu den Vorlesungssitzungen ĂŒber die Auswahl journalistischer Themen (wann ist ein Ereignis journalistisch „relevant“?).

Leserbrief zu dem Artikel „Ansichten eines Clowns“ (SPIEGEL 38/2013), Seite 30-36

Quelle: SPIEGEL 38/2013

Sehr geehrter Herr Kurbjuweit,
 
Sie bezeichnen Ihren Artikel selbst als „Bericht“ – und dann sagen Sie, dass es dabei „persönlich“ werde. Damit begehen Sie den schlimmsten journalistischen Fehler: Sie schreiben keinen offenen Kommentar, sondern tarnen Ihre persönliche Meinung als journalistischen Bericht. Genau das lehren wir im Masterstudiengang Journalistik an der UniversitĂ€t Leipzig anders.
 
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
 
Prof. Dr. Marcel Machill, Leiter der Abteilung Journalistik, Leipzig


zum Spiegel Artikel (pdf)
Quelle: Ansichten eines Clowns“ (SPIEGEL 38/2013)

Masterstudenten besuchen MDR-Chefredakteur

Masterstudenten zu Besuch bei Stefan Raue MDR-Chefredakteur (Foto: Maria Köhler)

Studenten des Masters Journalistik haben Mitte Oktober den MDR-Chefredakteur Stefan Raue besucht. Bei einer Exkursion im Rahmen der Lehrredaktion Fernsehen sprachen die Teilnehmer ĂŒber crossmediales Arbeiten beim Mitteldeutschen Rundfunk. Die Studierenden informierten sich ĂŒber Schwierigkeiten bei einer inhaltsorientierten Zusammenarbeit. Zudem tauschten sie sich mit Raue unter anderem ĂŒber den Unterhaltungscharakter des Projektes "Die Völkerschlacht erleben"aus. Der Chefredakteur sagte: "Medien arbeiten bei neuen Unterhaltungsformen nach dem Trial-and-Error-Prinzip."

Journalismus als Beruf – Kooperation mit Journalistenverband Berlin-Brandenburg JVBB

Im Wintersemester 2013/14 gibt der Vorsitzende des Journalistenver-bandes Berlin-Brandenburg (JVBB), Alexander Fritsch, exklusiv fĂŒr un-sere Drittsemester das Seminar „Journalismus als Beruf“.

Fritsch, selbst seit 20 Jahren freier Journalist und außerdem Coach und Trainer, vermittelt Grundlagen der Freiberuflichkeit: Er informiert ĂŒber Voraussetzungen zur ExistenzgrĂŒndung, erlĂ€utert Vermarktungs-strategien und gibt Hinweise zur effektiven Selbstorganisation. Auch rechtliche Aspekte spielen in dem Seminar eine Rolle, insbesondere der Schutz der eigenen Urheberrechte.

Zum Auftakt des 14-tÀgig stattfindenden Seminars ist der Besuch des ostdeutschen Journalistentages in Leipzig vorgesehen.

Informationsfreiheit und Datenschutz

8th International Conference of Information Commissioners

Wie kann der Zugang von Journalisten zu Informationen der öffentlichen Verwaltung noch verbessert werden –  wie also sollte ein optimales Informationsfreiheitsgesetz aussehen? Und welche Auswirkungen hat der „Summer of Snowden“ auf unser VerstĂ€ndnis von Datenschutz und Sicherheit vor dem Ausspioniertwerden durch andere LĂ€nder? – Diese Fragen diskutierte Marcel Machill als einer der Panelisten auf der 8. Internationalen Konferenz der Datenschutzbeauftragten im September 2013 in Berlin.

Hoher Besuch aus Peking zu Besuch in der Journalistik Leipzig

Dr. Yin Le, Direktorin der Chinesischen Akademie fĂŒr Sozialwissenschaften zu Besuch bei Prof. Dr. Marcell Machill (Abteilung Journalistik)

Social Media im Zentrum der GesprĂ€che – Dr. Yin Le, Direktorin der Chinesischen Akademie fĂŒr Sozialwissenschaften

Man kannte sich bereits aus Peking und die Wiedersehensfreude war groß: Anfang Juni 2013 war Dr. Yin Le, Direktorin der Abteilung „Global Media & Cultural Soft Power“ der Chinesischen Akademie fĂŒr Sozialwissenschaften zu Gast in der Abteilung Journalistik an der UniversitĂ€t Leipzig. Bei einer Stippvisite ĂŒberreichte Sie Prof. Dr. Marcel Machill als Gastgeschenk einen Kalender des Instituts fĂŒr Journalistik und Kommunikation an der Nationalakademie. ... mehr

Die Welt ist eine Google: Bestimmen Suchmaschinen unseren Horizont?

StudiogÀste: Prof. Dr. Marcel Machill, UniversitÀt Leipzig und Christian Solmecke, Medienanwalt, Köln / Moderation: Thomas Guntermann (Sendung vom 25. Mai 2013)
 
Der Bundesgerichtshof hat Google in Deutschland einen weiteren DĂ€mpfer verpasst: Die Selbstvervoll- stĂ€ndigungs-Funktion (auto complete function) bei der Google-Suche ist unter UmstĂ€nden rechtswidrig. AnlĂ€sslich dieses Urteils war Prof. Dr. Marcel Machill Studiogast in der Live-Sendung „Funkhaus Wallrafplatz“ beim Westdeutschen Rundfunk.

Intensivseminar bei MDR Info

Unter Leitung von MDR-Redakteurin Grit Bobe bekommen Studierende des Masters Journalistik im Februar 2014 – wie bereits im Sommersemester 2013 die Gelegenheit, Hörfunknachrichten unter Realbedingungen zu produzieren. In den RĂ€umen von MDR Info in Halle wird nicht nur das Recherchieren, Texten, und Vertonen eigener BeitrĂ€ge trainiert, sondern auch Themensetzung, Sendeplanung und -analyse. Diese besondere Kooperation kam durch GesprĂ€che zwischen der Intendantin des MDR, Frau Professor Dr. Karola Wille, und Prof. Dr. Marcel Machill zustande.

Au-Tomaten auf den Augen und Maden im Speck?

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied im Mai 2013, dass die Autocomplete-Funktion des Internet-Konzerns und klar dominierenden Suchmaschinen-WeltmarktfĂŒhrers Google im Einzelfall rechtswidrig sein kann (Kress.de). Damit wird auf neue Weise bestĂ€tigt, was zum Beispiel Marcel Machill (Uni Leipzig) seit vielen Jahren von Journalisten fordert – dass ihre Recherche online mit Google beginnen mag, aber jedenfalls nicht damit enden sollte. Insbesondere geht es hier um den dritten Systembestandteil von allgemeinen Suchmaschinen wie Google, um die sogenannten „Query Processors“, die wir uns als automatisierte Routinen-Erkenner oder Gedankenleser vorstellen können. 
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(von Sebastian Köhler – HMKW)

Die FrĂŒhjahrs-Ausgabe 2013 des Newsletters aus der Journalistik ist da.

Das Ergebnis des medienpraktischen Projekts der Master-Studierenden Roland Jodin, Danny Scheler-Stöhr, Sandra Arm, Elisabeth Mattner und Nora Große Harmann gibt es HIER zum Download.

Ergebnisse aus dem Rechercheseminar jetzt im Stadtmagazin „Kreuzer“

In der April-Ausgabe des Stadtmagazins „Kreuzer“ kann die Leipziger Öffentlichkeit nun Ergebnisse aus dem Seminar „Methodischen Recherchieren“ (Wintersemester 2012/13) nachlesen. Gleich vier Artikel stammen von Recherchegruppen aus dem Seminar: Die Titelgeschichte „Bombenfußball – Leipzigs Traditionsvereine und ihre Probleme“ (von Robert Briest, Niklas Ottersbach, Matthias Streit und Maria Timtschenko, PDF hier) sowie Artikel ĂŒber getrickste amtliche Statistiken zu Arbeitslosigkeit und Armut (von Till Ganswindt, Matthis Jungblut, Jennifer Koeppel und Ricarda Schoop, PDF hier), ĂŒber Luftverschmutzung und den stĂ€dtischen Luftreinhalteplan (von Janine Herrmann, Hendrik LĂŒckhoff, Josephine MĂŒhln und Franz Werfel, PDF hier) und die Leipziger RegionalwĂ€hrung „Lindentaler“ (von Özkan Cira, Luisa Wawrzinek, Christian Wyrembek und Friederike Zörner, PDF hier). Bereits in der MĂ€rz-Ausgabe fand sich ein Artikel aus dem Seminar ĂŒber die umstrittene Stillegung eines Wohnblocks in Leipzig-GrĂŒnau (von Ann Kristin Lins, Nancy Riegel, Melanie Schröder und Dorothee Soboll, PDF hier).
Seminarleiter Dr. Uwe KrĂŒger freut sich darĂŒber, „dass die Recherchen unserer Masterstudenten nicht fĂŒr den Papierkorb gemacht wurden, sondern öffentliche Wirkung entfalten können“. Mit dem Chefredakteur des „Kreuzer“, Andreas Raabe, wurde schon im Vorfeld kooperiert: Er war als Gast bei einer Seminarsitzung dabei, auf der Themen besprochen wurden und nach der die Studenten dann auch den Kontakt geknĂŒpft hatten. „Die Gruppen haben hervorragende Arbeit geleistet“, sagt Raabe. „Gut recherchierter, hintergrĂŒndiger Journalismus ist gerade im Lokalen sehr wichtig und zentrales Ziel des Kreuzer. Eine solche Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t ist darum fĂŒr uns auch mit Blick auf die junge Journalistengeneration sehr wertvoll.“

Studenten der Missouri Journalism School erneut in der Abteilung Journalistik

Bereits zum dritten Mal werden im Sommer 2013 Studentinnen und Studenten der Missouri Journalism School zu Gast an der UniversitĂ€t Leipzig sein. In einem Intensivseminar werden sich die US-amerikanischen Studierenden mit dem Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland auseinandersetzen. Auch auf dem Programm: Diskussionen mit den deutschen Journalistik-Studierenden, ein On-Air-Workshop mit dem Lehrbeauftragten und erfahrenen London-Korrespondenten Ruprecht Eser und eine FĂŒhrung durch das MDR-Funkhaus in Leipzig. Prof. Dr. Marcel Machill, Leiter der Abteilung Journalistik, wird das Seminar halten. Mehr...

Vom Libanon in den Hörsaal nach Leipzig

Menschenmassen. Straßenschlachten. Zerstörte StĂ€dte. Beim Stichwort „Arabischer FrĂŒhling“ haben sich Bilder wie diese ins kollektive GedĂ€chtnis eingebrannt. Solche Momentaufnahmen spiegeln aber unzureichend die KomplexitĂ€t der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen UmwĂ€lzungen wider, die seit Anfang 2011 in der arabisch-islamischen Welt ihren Lauf nehmen. Um die dortigen Ereignisse in Deutschland nachzuvollziehen und sich eine fundierte Meinung zu bilden, braucht es Auslandskorrespondenten wie Marcel Pott. Zusammen mit Prof. Dr. Marcel Machill hĂ€lt er im Sommersemester 2013 das Seminar „Auslandsjournalismus“. Mehr...

Ausstrahlung des Magazins “vierzehn09” auf Leipzig Fernsehen

Die Lehrredaktion Fernsehen war wieder fleißig: Das TV-Magazin “vierzehn09” der Leipziger Journalistik wird am Samstag, den 25.08.2012 21:30 Uhr und am Sonntag, den 26.08.2012 12:00 Uhr sowie um 2:00 Uhr auf dem Sender “Leipzig Fernsehen” ausgestrahlt. Moderatorin Maja Fiedler begrĂŒĂŸt die Zuschauer vom Leipziger Hauptbahnhof aus mit frischen Themen, die Leipzig bewegen. Folgende BeitrĂ€ge erwarten Sie:

  • “Vorsicht, Farbbeutelangriff! Gentrifizierung in Connewitz stĂ¶ĂŸt auf Protest”

  • “Plagwitz macht mit! BĂŒrgerinitiativen werden in Leipzigs SĂŒdwesten immer beliebter”

  • “Eine der grĂ¶ĂŸten Plattenbausiedlungen Deutschlands soll abgerissen werden: Das Ende der Ära GrĂŒnau?”

  • “Zwei Kriege haben sie ĂŒberstanden, nun sind die Hallen leer: Die Bleichert-Werke in Gohlis. Unsere Reporter waren vor Ort und fĂŒhlen dem Investor auf den Zahn”.

TV-Magazin vierzehn09 zeigt Stadt des Fortschritts

Jung, lokal, innovativ: Das ist das Fernsehmagazin vierzehn09, ein Produkt der Lehrredaktion Fernsehen der Abteilung Journalistik. Hier ist die neue Ausgabe von vierzehn09 abrufbar. Thema der Sendung ist „Fortschritt“. In insgesamt vier BeitrĂ€gen werfen die Studierenden einen Blick auf den Fortschritt in der Messestadt. Die Höfe am BrĂŒhl zeigen beispielsweise, wie eine Ruine im Stadtkern zu einem modernen Einkaufszentrum werden kann. Aber: Die Höfe mögen vielleicht ein Zeichen der Modernisierung sein – bedeuten sie jedoch wirklich Fortschritt fĂŒr die Stadt? Mehr...

Ergebnisse der Institutsratswahl

Am Institut fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft sind die neuen Vertreter fĂŒr den Institutsrat fĂŒr die Legislaturperiode ab April 2013 gewĂ€hlt worden. Mit je sieben Stimmen lagen die Professoren GĂŒnter Bentele, Abteilung Kommunikationsmanagement und Public Relations, und Arnulf Kutsch, Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft, bei den Stimmen ganz vorne. Die anderen gewĂ€hlten Vertreter im Institutsrat: Prof. Dr. Marcel Machill (Journalistik), Prof. Dr. RĂŒdiger Steinmetz (Medienwissenschaft und Medienkultur), Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler (Empirische Kommunikations- und Medienforschung) und Prof. Dr. Ansgar Zerfaß (Kommunikationsmanagement und Public Relations). Mehr...

Probevorlesungen fĂŒr neue Juniorprofessur

Drei Kandidaten, eine Stelle: Die Anhörung im Berufungsverfahren zur ausgeschriebenen W1-Juniorprofessur Journalismusforschung hat am Donnerstag, den 31. Januar 2013, am Institut fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft stattgefunden. Vor einer siebenköpfigen Berufungskommission und studentischem Publikum referierten Dr. Markus Beiler (UniversitĂ€t Leipzig), Annika Sehl (TU Dortmund) und Nina Springer (LMU MĂŒnchen) jeweils 30 Minuten zu drei unterschiedlichen Themen der Journalismusforschung. Mehr...

„Es wird auch in zwanzig Jahren noch Printzeitungen geben“

Die Print-Lehrredaktion ist ein wichtiger Bestandteil der Praxisausbildung im Masterstudiengang Journalistik. Seit 1996 veröffentlichen die Studierenden alle zwei Wochen eine Zeitungsseite in der Leipziger Volkszeitung: die Campus-Seite. Im Dezember 2012 erschien die 250. Ausgabe von Campus. Dr. Jochen Schlevoigt, Lehrbeauftragter in der Abteilung Journalistik, betreut die Gestaltung und Produktion der Seite seit der ersten Ausgabe. Mehr...

Journalistikstudenten in neuen Fachschaftsrat gewÀhlt

Niklas Ottersbach und Corinna Schultz sind mit 96 beziehungsweise 62 Stimmen in den Fachschaftsrat des Instituts fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft gewĂ€hlt worden. Damit sind die Studierenden des Masters Journalistik seit mehreren Jahren die ersten Vertreter ihres Fachs. Ottersbach und Schultz belegten Platz vier und fĂŒnf der Kandidatenliste des Instituts. Auf Platz eins wurde Tina Herfurth, Bachelor Kommunikations- und Medienwissenschaft, mit 130 Stimmen gewĂ€hlt. Insgesamt standen elf Kandidaten zur Wahl, von denen nun neun in den Fachschaftsrat einziehen werden. Die Wahlbeteiligung fiel mit knapp 22 Prozent um 8 Prozentpunkte niedriger aus als im Vorjahr. Von den 1.105 wahlberechtigten Studierenden gaben 242 ihre Stimme ab.

Der INFO-KOMPASS: Das neue Buch von Marcel Machill, Markus Beiler und Johannes Gerstner jetzt erhÀltlich

Das Internet ist ein Informationsdschungel. Es ist undurchsichtig und man findet nicht immer sofort, was man sucht. Wichtig ist fĂŒr Menschen die FĂ€higkeit, Informationen bewerten und einordnen zu können. Die Landesanstalt fĂŒr Medien NRW gibt Ihnen mit diesem Ratgeber einen Kompass an die Hand, mit dem Sie sicher durch den Informationsdschungel navigieren können. Hier erfahren Sie mehr, das Buch können Sie hier bestellen oder kostenlos herunterladen.

Prof. Dr. Marcel Machill ist Jurymitglied beim Kommunikationspreis KOMPASS

Mitglieder der Jury fĂŒr den KOMPASS
Hintere Reihe von links: Dr. Thomas Gauly, Manuel Hartung, Univ.-Prof. Dr. Marcel Machill, Ulrich Nies, Volkmar Heun Vordere Reihe von links: Dr. Roland Kaehlbrandt, Dr. Cordula Haase-Theobald, Dietrich Schulze van Loon Foto: Darchinger

KOMPASS – so heißt der Kommunikationspreis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen fĂŒr herausragende Kommunikationsarbeit von Stiftungen. Er wird 1x pro Jahr verliehen und auch 2012 ist der Leiter der Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig, Prof. Dr. Marcel Machill, wieder Mitglied der Jury. In diesem Jahr kĂŒmmerte sich Machill um die Preiskategorie „Einzelne Kommunikationsmaßnahme“, wozu beispielsweise der Internetauftritt, Flyer, BroschĂŒren aber auch Newsletter und Podcasts gehören. Die Nominierten stehen fest; der Preis wird im November in Berlin verliehen. Weitere Informationen finden sie hier.

 


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