weitere Meldungen aus der Journalistik


Hier finden Sie weitere Neuigkeiten aus der Abteilung Journalistik. 

Journalistik mit neuem Medienpartner: FUNKE-Zentralredaktion Berlin

Die Funke Mediengruppe stellt zwei VolontariatsplĂ€tze in ihrer Zentralredaktion am Berliner Gendarmenmarkt fĂŒr Studenten der Leipziger Journalistik bereit.

Es handelt sich um eine Redaktion neuen Typs: AnnĂ€hernd 60 Mitarbeiter stellen seit dem vergangenen September am Berliner Gendarmenmarkt ĂŒberregionale Inhalte/Seiten fĂŒr zwölf Regionalzeitungen in fĂŒnf BundeslĂ€ndern her: u.a. Berliner Morgenpost, Braunschweiger Zeitung, Hamburger Abendblatt, ThĂŒringer Allgemeine und Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Außerdem gestalten sie den ĂŒberregionalen Online-Auftritt der einzelnen Titel.

Die Zentralredaktion gliedert sich in die Fachressorts Politik, Wirtschaft, Vermischtes/Leute und Wissen/Ratgeber. Das Volontariat dauert zwölf Monate und wird vollstĂ€ndig in Berlin absolviert. Alle VolontĂ€re verbringen vier Monate in der Politikredaktion und drei Monate im Onlineteam. Dazu kommen drei Monate in einem Wahl-Ressort (Wirtschaft, Vermischtes oder Wissen) sowie ein Monat in der Lokalredaktion der Berliner Morgenpost am KurfĂŒrstendamm.

FĂŒr Herbst 2016 stehen zwei Volo-PlĂ€tze zur VerfĂŒgung. Die Bezahlung erfolgt nach Tarif fĂŒr das erste VolontĂ€rsjahr.

Prominent besetztes Panel im Seminar „Justizberichterstattung“

Justitia (Photo: Tim Reckmann/flickr)

Zum Abschluss des Seminars „Justizberichterstattung“ von Prof. Dr. Marcel Machill fand am 21. Januar 2016 eine hochkarĂ€tig besetzte Podiumsdiskussion statt. GĂ€ste waren Sabine RĂŒckert, Vize-Chefredakteurin der ZEIT und von 2000 bis 2011 deren Gerichtsreporterin (Mitte), Clemens Basdorf, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof (links), Hansgeorg Birkhoff, Rechtsanwalt und Fachanwalt fĂŒr Strafrecht in Berlin (2. von links) und Werner Neumann, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (rechts). Anwesend war ebenfalls Klaus Gronenberg, Referatsleiter „Informationsfreiheit“ bei der Bundesbeauftragten fĂŒr den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

Es ging um das sensible VerhĂ€ltnis zwischen Medien und Justiz: wie Medien im Fall Jörg Kachelmann mit Hilfe von lancierten Falschinformationen dazu benutzt wurden, um Stimmung gegen den Angeklagten zu machen, welche GrĂŒnde das Verbot von Bild- und TonĂŒbertragungen aus dem Gerichtssaal hat und warum die QualitĂ€t von Gerichtsberichten mitunter so schlecht ist, dass die Beteiligten ihren eigenen Prozess nicht wiedererkennen.

Prof. Dr. Marcel Machill bei Stipendiaten-Auswahl

Prof. Dr. Marcel Machill wirkt 2015/16 erneut sowohl an der Auswahl der deutschen Fulbright-Stipendiaten fĂŒr die USA im Bereich Journalistik/Kommunikation mit als auch der McCloy-Stipendiaten. Das McCloy Scholarship ist eines der am höchsten dotierten Stipendien fĂŒr deutsche Studenten und ermöglicht ein zweijĂ€hriges Master-Studium an der Harvard Kennedy School in Cambridge. Professor Machill wurde außerdem von der Deutsch-Französischen Hochschule in SaarbrĂŒcken als Gutachter berufen und nimmt dort 2016 an der Evaluation deutsch-französischer StudiengĂ€nge teil.

Studenten aus Missouri besuchen Abteilung Journalistik

Studierende der University of Missouri in Columbia (USA) und Deutsch-Professor Sean Franzel haben Ende Juni und Anfang Juli die Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig besucht. In einem einfĂŒhrenden Seminar lernten die US-Amerikaner das deutsche Mediensystem kennen. Anschließend trafen sich die Bachelor-Studenten, die u. a. an der anerkannten Journalismus-FakultĂ€t eingeschrieben sind, mit der Lehrredaktion Fernsehen. Dabei tauschten sich die Teilnehmer ĂŒber Unterschiede in der deutschen und US-amerikanischen TV-Berichterstattung aus.

Einen Tag vor dem Nationalfeiertag der USA besichtigte die Gruppe aus Missouri zudem den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Leipzig. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Maria Köhler hatte einen Ausflug zur Redaktion von mdrAKTUELL organisiert. Dieser ermöglichte einen Blick in das TV-Studio, in dem seit wenigen Wochen automatische Kameras die Moderatoren filmen. Des Weiteren nahm die Gruppe an einer Auswertungs- und Planungsrunde teil. Zudem lernte sie den Trimedialen Newsdesk (TND) kennen, der seit 2011 die aktuelle Berichterstattung von Fernsehen, Hörfunk und Online koordiniert. Die Studierenden hatten vor der Projektwoche zum Journalismus ihre Deutsch-Kenntnisse in einem mehrwöchigen InterDaF-Kurs am Herder-Institut der UniversitÀt Leipzig erweitert.

Die Macher der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ zu Gast in der Leipziger Journalistik

Unter dem Titel „Kabarett: Der neue Journalismus?“ diskutierte die Leipziger Journalistik am 24. Juni mit dem Kabarettisten Claus von Wagner und dem Rechercheur Dr. Dietrich Krauß, die zusammen mit Max Uthoff einen Grimme-Preis „fĂŒr den kalkulierten Bruch mit den Konventionen des Kabaretts“ bekommen haben. Bis an die Grenze zum Journalismus gehen ihre ErklĂ€rstĂŒcke in der ZDF-"Anstalt", in denen sie kaum bekannte HintergrĂŒnde zu aktuellen Ereignissen darstellen und beißende Medienkritik ĂŒben. Bei der Veranstaltung im Hörsaal 3 vor knapp 500 GĂ€sten machten die Anstalt-Macher deutlich, dass Kabarett nicht der neue oder bessere Journalismus ist, sondern vielmehr auf den Schultern guter Journalisten steht, denn: "Wir tragen einfach nur Standardfakten zusammen", so Dietrich Krauß. Aber es gelinge Kabarett zuweilen besser als dem aktualitĂ€tsgetriebenen Medienzirkus, die großen ZusammenhĂ€nge zu beleuchten und meinungsstark zu vermitteln. Lesen Sie hier einen Bericht ĂŒber die Diskussion aus unserer Lehrredaktion Campus.

Bildkorrekturen online

Leipziger Journalistikstudenten wollen Stereotype der Nord-SĂŒd-Berichterstattung korrigieren

Wie junge Medienmacher versuchen, Bilder und Stereotype in der Nord-SĂŒd-Berichterstattung zu korrigieren und kritisch zu reflektieren, ist seit MĂ€rz 2015 auf www.bildkorrekturen.de zu sehen, zu hören und zu lesen.

www.bildkorrekturen.de ist die Projektwebsite der Bildkorrekturen-Konferenz, die jedes Jahr im Herbst Studierende, Journalisten und Journalistinnen sowie Fachleute aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu einem entwicklungspolitischen Thema miteinander ins GesprĂ€ch bringt. Sie diskutieren kritisch Aspekte der Entwicklungspolitik, Fallbeispiele aus EntwicklungslĂ€ndern, der Nord-SĂŒd-Berichterstattung sowie der Ethik im Journalismus – gemeinsam mit Akteuren aus den Bereichen Wissenschaft, Politik sowie mit Nicht-Regierungsorganisationen.
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Energy in One World: Entwicklungspolitische Konferenz fĂŒr Nachwuchsjournalisten

Die Studierenden des Master-Studiengangs Journalistik nehmen im diesjÀhrigen "Medienpraktischen Projekt" an der Bildkorrekturen-Konferenz zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit teil. Die Bildkorrekturen-Konferenz ist ein Kooperationsprojekt.

Kooperationspartner sind bisher: die Deutsche Journalistenschule MĂŒnchen (DJS), die Ludwig-Maximilan-UniversitĂ€t MĂŒnchen (LMU), die UniversitĂ€t Bamberg, die Deutschen Welle Akademie (DWA), die Nachwuchsjournalisten in Bayern (NJB) und die Engagement Global. Neuer Kooperationspartner der Bildkorrekturen-Konferenz, bei der es auch um die Korrektur von Klischees und Bildern zu entwicklungspolitischen Themen bei Journalisten und in den Medien geht, ist seit 2014 die Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig. Von Leipziger Seite aus wird das Seminar von den erfahrenen ARTE-Dokumentarfilmern Robert Jahn und Nina Mair sowie von der Expertin in Sachen Entwicklungspolitik, Kristine Arndt, als Lehrbeauftragte begleitet.

Das "Medienpraktische Projekt" ist eine Kooperation der UniversitĂ€t Leipzig mit der Engagement Global und wird finanziert durch Mittel des Bundesministeriums fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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Masterstudenten zu Gast in BrĂŒssel

Studenten des Master Journalistik sind Anfang Juli einer Einladung nach BrĂŒssel gefolgt und haben dort die EU-Kommission und das EU-Parlament besucht. Im Rahmen des Seminars Internationaler Journalismus unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel Machill konnten die Studierenden mit verschiedenen Referenten und Parlamentariern ĂŒber das Thema Migration und Asyl diskutieren und die sogenannte „European Bubble“ hautnah miterleben. GesprĂ€chspartner waren unter anderem Oliver Seiffarth vom Referat Grenzmanagement zum Thema Eurosur und Frontex und der sĂ€chsische EU-Abgeordnete Herrmann Winkler.   

Studenten des Master Journalistik zu Besuch in BrĂŒssel | Foto: Franz Purucker
Der Weg fĂŒhrte zu verschiedenen Referenten und Parlamentariern | Foto: Journalistik

Vom Mittleren Westen nach Mitteldeutschland

Allyson Ayers, Jessica Ellis, Jeremy Hart, Carolin Lehmann, Rachel Wittel, Roger F. Cook, Michael Drake Krueger und Maria Köhler (V. l. n. r., Foto: Kirsten Engelhardt)

Im Juli haben sechs Studenten der University of Missouri die Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig besucht. Zusammen mit Professor Roger F. Cook vom Department of German and Russian Studies beschĂ€ftigten sie sich intensiv mit dem Journalismus in Deutschland. Nach einer EinfĂŒhrung in das deutsche Mediensystem besuchten die jungen US-Amerikaner die Lehrredaktion Fernsehen. Bei dem Treffen mit Master-Studentinnen aus dem vierten Semester tauschten sich die Teilnehmer ĂŒber Studieninhalte und Besonderheiten in der TV-Berichterstattung aus. Zudem prĂ€sentierten die Studenten aus Leipzig und Columbia, Missouri, einige Arbeitsproben.

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Prof. Dr. Marcel Machill: "Relevanz ist mehr als das, was Geld bringt"

"Relevanz – was ist wichtig?" lautet das Leitthema des diesjĂ€hrigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Aber was genau heißt das eigentlich fĂŒr die Medienbranche? Wie schaffen es Redaktionen, ihre Leser, Hörer und Zuschauer fĂŒr sich und ihre Inhalte zu begeistern? Der Blick auf die Klickzahlen und Quoten gehört lĂ€ngst zum festen Ritual in Verlagen, Radio- und TV-Anstalten. LĂ€uft der Journalismus damit Gefahr, die QualitĂ€t aus den Augen zu verlieren? Und was muss eine News-Plattform mitbringen, um in Zukunft bestehen zu können? Prof. Dr. Marcel Machill, Journalistik-Professor der UniversitĂ€t Leipzig, stand dem Medientreffpunkt Rede und Antwort.
(17. MĂ€rz 2014 Medientreffpunkt Mitteldeutschland)

"Das neue Gesicht der Öffentlichkeit": Aktuelles Buch von Marcel Machill, Markus Beiler und Uwe KrĂŒger jetzt erhĂ€ltlich

Soziale Netzwerke im Internet stehen fĂŒr eine fundamentale VerĂ€nderung der öffentlichen SphĂ€re und der Bildung öffentlicher Meinung. Wurde frĂŒher Öffentlichkeit durch reichweitenstarke Massenmedien hergestellt, so mĂŒssen Journalisten diese Monopolstellung spĂ€testens im Zeitalter von Facebook und Twitter aufgeben. Öffentliche und private Kommunikation verschwimmen, jeder BĂŒrger kann seine eigene Teilöffentlichkeit herstellen und seine „Fans“ oder „Follower“ mit selbstproduzierten Inhalten versorgen. 
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Die Publikation ist bei der Landesanstalt fĂŒr Medien als Buch zu bestellen und steht hier zum Download bereit.

Prof. Dr. Marcel Machill bei Podiumsdiskussion in Missouri

Bei der Podiumsdiskussion „Challenges of the Digital Globe“ wird Journalistik-Professor Marcel Machill am 18. April am Reynolds Journalism Institute in Missouri ĂŒber Medieninnovationen, Internet-Governance, Informationsfreiheit und PrivatsphĂ€re sprechen. Weitere Diskutanten sind Medienwissenschaftler, Journalistenausbilder und Journalisten aus den USA und Deutschland.

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Großer Andrang bei Prof. Ruprecht Esers Antrittsvorlesung

Prof. Ruprecht Eser (Honorarprofessur fĂŒr Fernsehjournalismus)Prof. Ruprecht Eser hĂ€lt seine Antrittsvorlesung zum Thema: "Journalismus oder Voyeurismus? Über das VerhĂ€ltnis von Medien und Politik".Mit großem Interesse folgen die Zuhörer der ersten Vorlesung von Prof. Ruprecht Eser.Prof. Ruprecht Eser gemeinsam mit Journalistik Professor Dr. Marcel MachillProf. Dr. Marcel Machill und Prof. Ruprecht Eser auf ihrem Weg durch die Bibliotheca AlbertinaProf. Ruprecht Eser lĂ€dt zum Empfang im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der UniversitĂ€t LeipzigProf. Ruprecht Eser im GesprĂ€ch mit seinen Studenten

UniversitĂ€t Leipzig ernennt Ruprecht Eser zum Honorarprofessor fĂŒr Fernsehjournalismus

Prof. Ruprecht Eser (Foto: Cologne-info.de)

Leipzig, 26.11.2013. Der langjĂ€hrige Moderator des ZDF-Heute-Journals, Ruprecht Eser, wird Honorarprofessor fĂŒr Fernsehjournalismus an der Abteilung fĂŒr Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig. Eser nahm heute aus den HĂ€nden von Uni-Rektorin Beate SchĂŒcking seine Ernennungsurkunde entgegen und zeigte sich besonders erfreut, dass er an der UniversitĂ€t, an der er „nie studieren durfte“, nun als Honorarprofessor tĂ€tig sein könne. Der in Lutherstadt Wittenberg geborene Ruprecht Eser ging in Leipzig zur Schule und machte dort 1961 sein Abitur – kurz danach floh er aus der DDR und nahm 1962 an der FU Berlin ein Studium der Publizistik, Politologie und Soziologie auf.        ...weiterlesen

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Kooperation mit der Akademie der Deutschen Welle Berlin

Prof. Machill begrĂŒĂŸt die Delegation von zehn Hochschulprofessoren von JournalistikstudiengĂ€ngen aus Lateinamerika (Foto: Andreas Lamm)

Am 3. Dezember empfing die Abteilung Journalistik eine Delegation von zehn Hochschulprofessoren von JournalistikstudiengĂ€ngen aus Lateinamerika. Die lateinamerikanischen GĂ€ste wollten sich in Leipzig ĂŒber gelungene Modelle journalistischer Hochschulausbildung informieren. Insbesondere interessierten sie sich fĂŒr den Aufbau des nicht-konsekutiven Studiengangs und seine Zulassungskriterien. Weiterhin wollten sie die Lehrredaktionen kennenlernen sowie das Modell des integrierten Volontariats, das auf langjĂ€hriger, verlĂ€sslicher  Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten, Fernsehproduktionsgesellschaften und großen VerlagshĂ€usern basiert. Ein Besuch beim universitĂ€ren Lokalradio Mephisto 97.6 stand ebenfalls auf dem Programm.

Bereits im Sommersemester 2013 war auf Vermittlung der DW-Akademie ein tunesischer Hörfunkdozent zu Gast der Abteilung Journalistik. Er besuchte das Seminar Auslandsjournalismus und informierte die Masterstudierenden im Rahmen eines französisch-deutsch gedolmetschten PodiumsgesprĂ€chs mit den Dozenten Marcel Pott und Professor Machill ĂŒber aktuelle Entwicklungen des Arabischen FrĂŒhlings.

Programm

Dr. Gregor Mayntz zu Besuch in der Vorlesung

Dr. Gregor Mayntz

Dr. Gregor Mayntz, Vorsitzender der Bundespressekonferenz, war am Mittwoch, dem 6. November 2013 Gast in Prof. Dr. Machills Vorlesung "EinfĂŒhrung in die Journalistik". Dr. Mayntz, der gleichzeitig Hauptstadtkorrespondent der Rheinischen Post ist, erlĂ€uterte den Studentinnen und Studenten die besondere Situation der Bundespressekonferenz („wir laden Kanzler, Minister, Sprecher und andere Politiker selbst ein und bestimmen die Agenda“), die auch international einzigartig ist. Nach der Behandlung der journalistischen Darstellungsformen bildete Mayntz‘ Vortrag den Auftakt zu den Vorlesungssitzungen ĂŒber die Auswahl journalistischer Themen (wann ist ein Ereignis journalistisch „relevant“?).

Leserbrief zu dem Artikel „Ansichten eines Clowns“ (SPIEGEL 38/2013), Seite 30-36

Quelle: SPIEGEL 38/2013

Sehr geehrter Herr Kurbjuweit,
 
Sie bezeichnen Ihren Artikel selbst als „Bericht“ – und dann sagen Sie, dass es dabei „persönlich“ werde. Damit begehen Sie den schlimmsten journalistischen Fehler: Sie schreiben keinen offenen Kommentar, sondern tarnen Ihre persönliche Meinung als journalistischen Bericht. Genau das lehren wir im Masterstudiengang Journalistik an der UniversitĂ€t Leipzig anders.
 
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
 
Prof. Dr. Marcel Machill, Leiter der Abteilung Journalistik, Leipzig


zum Spiegel Artikel (pdf)
Quelle: Ansichten eines Clowns“ (SPIEGEL 38/2013)

Journalismus als Beruf – Kooperation mit Journalistenverband Berlin-Brandenburg JVBB

Im Wintersemester 2013/14 gibt der Vorsitzende des Journalistenver-bandes Berlin-Brandenburg (JVBB), Alexander Fritsch, exklusiv fĂŒr un-sere Drittsemester das Seminar „Journalismus als Beruf“.

Fritsch, selbst seit 20 Jahren freier Journalist und außerdem Coach und Trainer, vermittelt Grundlagen der Freiberuflichkeit: Er informiert ĂŒber Voraussetzungen zur ExistenzgrĂŒndung, erlĂ€utert Vermarktungs-strategien und gibt Hinweise zur effektiven Selbstorganisation. Auch rechtliche Aspekte spielen in dem Seminar eine Rolle, insbesondere der Schutz der eigenen Urheberrechte.

Zum Auftakt des 14-tÀgig stattfindenden Seminars ist der Besuch des ostdeutschen Journalistentages in Leipzig vorgesehen.

Informationsfreiheit und Datenschutz

8th International Conference of Information Commissioners

Wie kann der Zugang von Journalisten zu Informationen der öffentlichen Verwaltung noch verbessert werden –  wie also sollte ein optimales Informationsfreiheitsgesetz aussehen? Und welche Auswirkungen hat der „Summer of Snowden“ auf unser VerstĂ€ndnis von Datenschutz und Sicherheit vor dem Ausspioniertwerden durch andere LĂ€nder? – Diese Fragen diskutierte Marcel Machill als einer der Panelisten auf der 8. Internationalen Konferenz der Datenschutzbeauftragten im September 2013 in Berlin.

Hoher Besuch aus Peking zu Besuch in der Journalistik Leipzig

Dr. Yin Le, Direktorin der Chinesischen Akademie fĂŒr Sozialwissenschaften zu Besuch bei Prof. Dr. Marcell Machill (Abteilung Journalistik)

Social Media im Zentrum der GesprĂ€che – Dr. Yin Le, Direktorin der Chinesischen Akademie fĂŒr Sozialwissenschaften

Man kannte sich bereits aus Peking und die Wiedersehensfreude war groß: Anfang Juni 2013 war Dr. Yin Le, Direktorin der Abteilung „Global Media & Cultural Soft Power“ der Chinesischen Akademie fĂŒr Sozialwissenschaften zu Gast in der Abteilung Journalistik an der UniversitĂ€t Leipzig. Bei einer Stippvisite ĂŒberreichte Sie Prof. Dr. Marcel Machill als Gastgeschenk einen Kalender des Instituts fĂŒr Journalistik und Kommunikation an der Nationalakademie. ... mehr

Die Welt ist eine Google: Bestimmen Suchmaschinen unseren Horizont?

StudiogÀste: Prof. Dr. Marcel Machill, UniversitÀt Leipzig und Christian Solmecke, Medienanwalt, Köln / Moderation: Thomas Guntermann (Sendung vom 25. Mai 2013)
 
Der Bundesgerichtshof hat Google in Deutschland einen weiteren DĂ€mpfer verpasst: Die Selbstvervoll- stĂ€ndigungs-Funktion (auto complete function) bei der Google-Suche ist unter UmstĂ€nden rechtswidrig. AnlĂ€sslich dieses Urteils war Prof. Dr. Marcel Machill Studiogast in der Live-Sendung „Funkhaus Wallrafplatz“ beim Westdeutschen Rundfunk.

Intensivseminar bei MDR Info

Unter Leitung von MDR-Redakteurin Grit Bobe bekommen Studierende des Masters Journalistik im Februar 2014 – wie bereits im Sommersemester 2013 die Gelegenheit, Hörfunknachrichten unter Realbedingungen zu produzieren. In den RĂ€umen von MDR Info in Halle wird nicht nur das Recherchieren, Texten, und Vertonen eigener BeitrĂ€ge trainiert, sondern auch Themensetzung, Sendeplanung und -analyse. Diese besondere Kooperation kam durch GesprĂ€che zwischen der Intendantin des MDR, Frau Professor Dr. Karola Wille, und Prof. Dr. Marcel Machill zustande.

Au-Tomaten auf den Augen und Maden im Speck?

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied im Mai 2013, dass die Autocomplete-Funktion des Internet-Konzerns und klar dominierenden Suchmaschinen-WeltmarktfĂŒhrers Google im Einzelfall rechtswidrig sein kann (Kress.de). Damit wird auf neue Weise bestĂ€tigt, was zum Beispiel Marcel Machill (Uni Leipzig) seit vielen Jahren von Journalisten fordert – dass ihre Recherche online mit Google beginnen mag, aber jedenfalls nicht damit enden sollte. Insbesondere geht es hier um den dritten Systembestandteil von allgemeinen Suchmaschinen wie Google, um die sogenannten „Query Processors“, die wir uns als automatisierte Routinen-Erkenner oder Gedankenleser vorstellen können. 
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(von Sebastian Köhler – HMKW)

Studenten der Missouri Journalism School erneut in der Abteilung Journalistik

Bereits zum dritten Mal werden im Sommer 2013 Studentinnen und Studenten der Missouri Journalism School zu Gast an der UniversitĂ€t Leipzig sein. In einem Intensivseminar werden sich die US-amerikanischen Studierenden mit dem Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland auseinandersetzen. Auch auf dem Programm: Diskussionen mit den deutschen Journalistik-Studierenden, ein On-Air-Workshop mit dem Lehrbeauftragten und erfahrenen London-Korrespondenten Ruprecht Eser und eine FĂŒhrung durch das MDR-Funkhaus in Leipzig. Prof. Dr. Marcel Machill, Leiter der Abteilung Journalistik, wird das Seminar halten. Mehr...

Vom Libanon in den Hörsaal nach Leipzig

Menschenmassen. Straßenschlachten. Zerstörte StĂ€dte. Beim Stichwort „Arabischer FrĂŒhling“ haben sich Bilder wie diese ins kollektive GedĂ€chtnis eingebrannt. Solche Momentaufnahmen spiegeln aber unzureichend die KomplexitĂ€t der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen UmwĂ€lzungen wider, die seit Anfang 2011 in der arabisch-islamischen Welt ihren Lauf nehmen. Um die dortigen Ereignisse in Deutschland nachzuvollziehen und sich eine fundierte Meinung zu bilden, braucht es Auslandskorrespondenten wie Marcel Pott. Zusammen mit Prof. Dr. Marcel Machill hĂ€lt er im Sommersemester 2013 das Seminar „Auslandsjournalismus“. Mehr...

Ergebnisse der Institutsratswahl

Am Institut fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft sind die neuen Vertreter fĂŒr den Institutsrat fĂŒr die Legislaturperiode ab April 2013 gewĂ€hlt worden. Mit je sieben Stimmen lagen die Professoren GĂŒnter Bentele, Abteilung Kommunikationsmanagement und Public Relations, und Arnulf Kutsch, Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft, bei den Stimmen ganz vorne. Die anderen gewĂ€hlten Vertreter im Institutsrat: Prof. Dr. Marcel Machill (Journalistik), Prof. Dr. RĂŒdiger Steinmetz (Medienwissenschaft und Medienkultur), Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler (Empirische Kommunikations- und Medienforschung) und Prof. Dr. Ansgar Zerfaß (Kommunikationsmanagement und Public Relations). Mehr...

„Es wird auch in zwanzig Jahren noch Printzeitungen geben“

Die Print-Lehrredaktion ist ein wichtiger Bestandteil der Praxisausbildung im Masterstudiengang Journalistik. Seit 1996 veröffentlichen die Studierenden alle zwei Wochen eine Zeitungsseite in der Leipziger Volkszeitung: die Campus-Seite. Im Dezember 2012 erschien die 250. Ausgabe von Campus. Dr. Jochen Schlevoigt, Lehrbeauftragter in der Abteilung Journalistik, betreut die Gestaltung und Produktion der Seite seit der ersten Ausgabe. Mehr...

Journalistikstudenten in neuen Fachschaftsrat gewÀhlt

Niklas Ottersbach und Corinna Schultz sind mit 96 beziehungsweise 62 Stimmen in den Fachschaftsrat des Instituts fĂŒr Kommunikations- und Medienwissenschaft gewĂ€hlt worden. Damit sind die Studierenden des Masters Journalistik seit mehreren Jahren die ersten Vertreter ihres Fachs. Ottersbach und Schultz belegten Platz vier und fĂŒnf der Kandidatenliste des Instituts. Auf Platz eins wurde Tina Herfurth, Bachelor Kommunikations- und Medienwissenschaft, mit 130 Stimmen gewĂ€hlt. Insgesamt standen elf Kandidaten zur Wahl, von denen nun neun in den Fachschaftsrat einziehen werden. Die Wahlbeteiligung fiel mit knapp 22 Prozent um 8 Prozentpunkte niedriger aus als im Vorjahr. Von den 1.105 wahlberechtigten Studierenden gaben 242 ihre Stimme ab.

Der INFO-KOMPASS: Das neue Buch von Marcel Machill, Markus Beiler und Johannes Gerstner jetzt erhÀltlich

Das Internet ist ein Informationsdschungel. Es ist undurchsichtig und man findet nicht immer sofort, was man sucht. Wichtig ist fĂŒr Menschen die FĂ€higkeit, Informationen bewerten und einordnen zu können. Die Landesanstalt fĂŒr Medien NRW gibt Ihnen mit diesem Ratgeber einen Kompass an die Hand, mit dem Sie sicher durch den Informationsdschungel navigieren können. Hier erfahren Sie mehr, das Buch können Sie hier bestellen oder kostenlos herunterladen.

Prof. Dr. Marcel Machill ist Jurymitglied beim Kommunikationspreis KOMPASS

Mitglieder der Jury fĂŒr den KOMPASS
Hintere Reihe von links: Dr. Thomas Gauly, Manuel Hartung, Univ.-Prof. Dr. Marcel Machill, Ulrich Nies, Volkmar Heun Vordere Reihe von links: Dr. Roland Kaehlbrandt, Dr. Cordula Haase-Theobald, Dietrich Schulze van Loon Foto: Darchinger

KOMPASS – so heißt der Kommunikationspreis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen fĂŒr herausragende Kommunikationsarbeit von Stiftungen. Er wird 1x pro Jahr verliehen und auch 2012 ist der Leiter der Abteilung Journalistik der UniversitĂ€t Leipzig, Prof. Dr. Marcel Machill, wieder Mitglied der Jury. In diesem Jahr kĂŒmmerte sich Machill um die Preiskategorie „Einzelne Kommunikationsmaßnahme“, wozu beispielsweise der Internetauftritt, Flyer, BroschĂŒren aber auch Newsletter und Podcasts gehören. Die Nominierten stehen fest; der Preis wird im November in Berlin verliehen. Weitere Informationen finden sie hier.

 


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