OER-Portal

Im Zentrum dieses Projektes stehen Open Educational Resources (OER). HISTOdigitaLE versteht diese frei verfügbaren, individuell veränderbaren und kostenfreien Lehr-/und Lernmaterialien als Chance zur Öffnung und zum Austausch von/zwischen universitärer LehrerInnenbildung, Schulpraxis sowie lokaler, regionaler und glokaler Erinnerungskultur.

oer

Dieses Einführungsvideo erklärt Idee und Konzept hinter dem OER-Portal:


Zur Einbindung der entsprechenden AkteurInnen findet am 16.03.2015 an der Professur für Geschichtsdidaktik ein Symposium unter dem Titel “HISTOdigitaLE#1 statt.

1. Geschichtsdidaktische Vertiefungsübung goes Schulpraxis

Die reguläre Lehrveranstaltung „Geschichtsdidaktische Vertiefungsübung“ thematisiert in den entsprechenden 15 Präsenzveranstaltungen insbesondere Planungs-/Handlungs- und Reflexionswissen für Geschichtsunterricht wie z.Bsp.:

  • Planung eines Schuljahres
  • Lernbereichsplanung
  • Lernzielformulierung
  • Aufgabenformate und Formulierung von Aufgabenstellungen
  • Leistungsermittlung und -beurteilung
  • Möglichkeiten offenen Geschichtsunterrichts
  • Handlungsorientierung im Geschichtsunterricht
  • Einsatzszenarien sogenannter Neuer Medien im Zuge historischer Lehr- und Lernprozesse

Im Sinne einer „Werkstatt“ führt die Veranstaltung konkrete Unterrichtsplanung und Lehrplanorientierung zusammen.

2. Projektorientierte Selbstlernphase im Lernmanagementsystem

Parallel zur Präsenz in der Vertiefungsübung wenden die Studierenden die dort erworbenen Kenntnisse in einer selbstgesteuerten und kooperativen Lernphase an. Dafür erhalten sie einen Quellenbestand eines Kooperationspartners, den sie im Laufe des Semesters didaktisch aufbereiten. Die dabei entstehenden Materialien, die im Anschluss auf einer OER-Plattform veröffentlicht werden, können eine große Bandbreite an Formaten abbilden. Je nach thematischer und didaktischer Eignung sind folgende Lehr-/Lernarrangements vorstellbar:

  • WebQuest
  • Exkursionshandreichungen
  • klassisches Unterrichtsmaterial (Arbeitsblätter inkl. Arbeitsaufträge)
  • Web 2.0 basierte Anwendungen (digitale Kartenarbeit, digitale Bildbearbeitung. etc.)

Zu jedem Material entwickeln die Studierenden begleitende LehrerInnenhandreichungen sowie Möglichkeiten der Leistungsbeurteilung.

3. Das Portal verzahnt die Phasen der LehrerInnenbildung und leistet einen anwendungsorientierten Beitrag zum Theorie-Praxis-Transfer

Die Arbeitsergebnisse können von anderen Studierenden, ReferendarInnen und LehrerInnen auf dem OER-Portal eingesehen, abgerufen und kommentiert werden. Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern intendiert dabei einen kompetenzorientierten Transfer von theoretisch erworbenen geschichtsdidaktischen Kenntnissen hin zu konkret einsetzbaren Lernarrangements mit lokal-, regional- und glokalgeschichtlichem Schwerpunkt.

laboruni

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