Textfeld: Forschung

Philologische Fakultät

Institut für Germanistik

 

Prof. Dr. Sabine Griese

Germanistische Mediävistik

Ältere deutsche Literatur

·  Deutsche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

·  Überlieferungsgeschichte

·  das Nebeneinander von Handschrift und Druck

·  Text-Bild-Zusammenhänge/Visualisierungskonzepte

·  Druckgraphik des 15. Jahrhunderts und frühe Medien

·  Rezeptionsgeschichte

·  Verhältnis Deutsch-Latein

·  Frömmigkeitsgeschichte: Andachts- und Gebetbücher

 

 

 

Projekte

 

Diebold Lauber digital (2013-2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wissensrohstoff Text"/WRoTe: Diebold Lauber - digital

 

Digital Humanities an der Universität Leipzig - ESF-Nachwuchsgruppe

 

Mit dem Namen Diebold Lauber verbinden wir einen Schreiber und Handschriftenhändler des 15. Jahrhunderts, der einen „Markenartikel“ (Lieselotte Saurma-Jeltsch, 2001) seriell produziert und verkauft: großformatige illustrierte Manuskripte deutschsprachiger Texte. Er selbst ist für Hagenau nachgewiesen, Straßburg und das Elsass sind der weitere Umkreis dieser Produktionsstätte um Diebold Lauber, die mit einer zweiten Werkstatt personell verbunden scheint, der sogenannten Werkstatt von 1418. Ungefähr 100 Handschriften sind aus diesen beiden Zentren der Buchproduktion erhalten. Bis heute ungeklärt und Gegenstand einer intensiven Forschungsdiskussion ist die Frage der Organisation des Werkstattbetriebs. Das Projekt "Diebold Lauber - digital" will hierzu einen Beitrag leisten und versucht, den Werkstattbetrieb neu zu beleuchten. Dazu werden drei die Produktion des Betriebs bestimmende Bereiche untersucht: Schreiber – Maler – Papier/Wasserzeichen. Die Forschungsdaten werden in einem Portal zur Verfügung gestellt, mit Digitalisaten der Handschriften verbunden und mit bestehenden Datenbanken (WZIS, Handschriftencensus) verlinkt.

 

 

Das Portal ist online zu erreichen unter:

 

http://wirote.informatik.uni-leipzig.de/mediavistik/

 

 

Am 19. und 20. November 2015 fand ein Workshop statt, der Einblick in das Projekt gab.

Das Programm  des Workshops finden Sie hier.

 

 

 

Repertorium der textierten Einblatt-Holz- und -Metallschnitte des 15. Jahrhunderts

 

 

Das im 15. Jahrhundert moderne Text-Bild-Medium Einblatt-Holz- und -Metallschnitt wird in dem in Arbeit befindlichen Repertorium nach literaturwissenschaftlichen, buchkundlichen und kunstgeschichtlichen Perspektiven neu aufgearbeitet. Katalogisiert und kommentiert werden ca. 850 Drucke in exemplarspezifischer Beschreibung. Nach einer ikonographischen Einordnung und Bildbeschreibung erfolgen die vollständige Wiedergabe der zum Teil durchaus umfangreichen Texte der Drucke (Sprachen: deutsch, lateinisch, niederländisch/niederdeutsch) und eine Kommentierung von Forschungsfragen und Themen.