Satzung

Förder- und Alumniverein der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie (FABiPP)

vom 17. Juli 2008 mit Änderungen vom 11. März 2009,  30. April 2009 und 3. Dezember 2010

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Förder- und Alumniverein der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e. V.“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt den Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Bereichen Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, von Volks- und Berufsbildung sowie er Studentenhilfe. Dabei soll die Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig in Forschung, Lehre und Studium unterstützt werden.

Der Verein ist insbesondere bemüht, die Studienbedingungen der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig zu verbessern und interessante hochschulische Projekte anzuregen, die der Lehre dienen und das Image der Fakultät und ihrer Institute formen. Er unterstützt weiterhin die Verbindung der Fakultät und ihrer Institute zur interessierten Bevölkerung mit dem Ziel, deren Interessen und Kenntnisse sowie das Verständnis für die Belange der Hochschularbeit nutzbar zu machen. Zudem soll die Einbindung der Fakultät und ihrer Institute in das gesellschaftliche Leben der Stadt Leipzig und der Region gefördert werden.

Der Verein wahrt politische Neutralität und vertritt den Grundsatz weltanschaulicher und religiöser Toleranz.

(2) Der Satzungszweck und die Ziele werden verwirklicht insbesondere durch:

Mittelbeschaffung und Weiterleitung der Mittel an die Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig zur Förderung von Wissenschaft und Forschung. Eine Förderung kann jedoch nur dann erfolgen, wenn öffentliche Mittel nicht eingeworben werden können oder nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen.

(3) Sowie durch eigene Tätigkeiten:

a) die Durchführung von allgemein zugänglichen Bildungsveranstaltungen z. B. Tagungen, Seminaren, Kongressen, Publikationen, Studien, Vorträgen, Exkursionen,

b) eine enge Zusammenarbeit mit Alumni- und Studierendenvertretungen, Initiativen, Gruppen, Vereinen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, um die Ziele und Zwecke des Vereins zu verwirklichen,

c) regelmäßige Bildungsveranstaltungen zwischen den Absolventinnen und Absolventen, Studierenden, der Hochschule und interessierten gesellschaftlichen Kreisen, um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen, und um einen Erfahrungs- und Praktikaaustausch zu ermöglichen,

d) die Vergabe von Leistungsstipendien an Studierende der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig (Begabtenförderung),

e) die Vergabe von Förderpreisen für herausragende Studien- und Promotionsleistungen,

f) die Durchführung von Wettbewerben.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

(4) Alle Leistungen des Vereins erfolgen freiwillig. Ein Rechtsanspruch auf sie besteht nicht.

(5) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Hochschulbereich zu verwenden hat.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede an der Verwirklichung der Vereinsziele interessierte volljährige natürliche und jede juristische Person werden.

(2) Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch einen schriftlichen oder auf dem Wege der elektronischen Datenfernübertragung gestellten Aufnahmeantrag, der an den Gesamtvorstand zu richten ist. Der Gesamtvorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist der Gesamtvorstand nicht verpflichtet, der Antragstellerin/ dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Aufnahmewillige können bei Ablehnung des Aufnahmeantrages die Mitgliederversammlung um Aufnahme bitten.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch

1. Austritt,

2. Ausschluss oder

3. Tod.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Gesamtvorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Der Ausschluss darf erst wirksam werden, wenn nach dem Zugang der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung der Ausschluss angedroht wurde. Der Beschluss des Gesamtvorstandes über den Ausschluss soll dem Mitglied schriftlich mitgeteilt werden.

(4) Wenn ein Mitglied schuldhaft in schwerwiegender Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Gesamtvorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Gesamtvorstand dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Der Beschluss des Gesamtvorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge jährlich erhoben.

(2) Die Höhe der Jahresbeiträge wird auf der jährlichen Mitgliederversammlung festgelegt.

(3) Der Gesamtvorstand kann in besonderen Fällen Mitgliedsbeiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung,

2. der Gesamtvorstand,

3. der Vorstand,

4. der Beirat,

5. das Kuratorium.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie ist insbesondere zuständig für:

1. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Gesamtvorstandes und des Vorstandes,

2. Wahl des Rechnungsprüfers,

3. Höhe der Mitgliedsbeiträge,

4. Entlastung des Gesamtvorstandes und des Vorstandes,

5. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins sowie die Verwendung seines Vermögens,

6. Genehmigung von Einzelausgaben und Schenkungen im Wert von über 5.000,00 Euro,

7. Ausschluss von Mitgliedern,

8. Wahl und Abberufung des Beirats,

9. Wahl und Abberufung des Kuratoriums.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn der Beirat dies verlangt, oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Gesamtvorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angegeben werden.

(3) Die Mitgliederversammlungen werden vom Gesamtvorstand einberufen. Dies erfolgt per Anschlag an den schwarzen Brettern in allen Instituten der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig. Dabei ist die vom Gesamtvorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitz, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitz geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleitenden aus dem Kreis der weiteren Gesamtvorstandsmitglieder. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Gesamtvorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

(5) Die Mitgliederversammlung bestimmt jährlich einen Rechnungsprüfer, der die Finanzverwaltung des Vereins im laufenden Jahr prüft und auf der Mitgliederversammlung des folgenden Jahres Bericht erstattet.

(6) Zum Ausschluss von Mitgliedern, zu Satzungsänderungen, zu Veränderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Mitgliederversammlung erforderlich. § 13 bleibt davon unberührt.

Die Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.

(7) Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Protokollführenden und dem Versammlungsleitenden zu unterschreiben.

§ 9 Gesamtvorstand

(1) Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitz, dem stellvertretenden Vorsitz, dem Schatzmeister und bis zu fünf weiteren Gesamtvorstandsmitgliedern, deren Anzahl von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Der Vorsitz, der stellvertretende Vorsitz, der Schatzmeister und die weiteren Mitglieder des Gesamtvorstands werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Für eine Abwahl ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Die Amtszeit des Gesamtvorstandes beträgt zwei Jahre. Bis zur Neuwahl eines Gesamtvorstandes bleibt der Gesamtvorstand geschäftsführend im Amt. Es sollte mindestens eine Frau bzw. ein Mann Mitglied des Gesamtvorstandes sein.

(2) Der Gesamtvorstand ist exekutiven Aufgaben verpflichtet. Er ist insbesondere verantwortlich für den organisatorischen Ablauf der Vereinsarbeit, ist Ansprechpartner und an die Direktiven der Mitgliederversammlung gebunden. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Gesamtvorstandes.

(3) Der Vorsitz oder der stellvertretende Vorsitz leitet die Sitzungen. Zu den Sitzungen ist eine Einberufungsfrist von einer Woche unter Angabe der Tagesordnung einzuhalten.

(4) Der Schatzmeister verwaltet die Finanzen des Vereins und hat über die Ausgaben Rechenschaft zu führen. Er hat dem Gesamtvorstand Bericht über die Kasse zu leisten und über die Ausgaben zu wachen.

(5) Der Gesamtvorstand berät über Anträge nach § 2 Abs. 3 der Satzung und kann Förderungen bis zu 5.000 € genehmigen. Der Gesamtvorstand schlägt der Mitgliederversammlung das Veranstaltungsprogramm für das folgende Geschäftsjahr vor.

(6) Der Gesamtvorstand kann zur Wahrnehmung von administrativen und verwaltungstechnischen Aufgaben einen ehrenamtlichen Geschäftsführer ernennen. Der Geschäftsführer ist dem Gesamtvorstand rechenschaftspflichtig.

§ 10 Vorstand

Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Vorstand vertritt den Verein nach außen, gerichtlich und außergerichtlich einzeln. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

§ 11 Der Beirat

(1) Dem Beirat gehören mindestens drei und höchstens acht Personen an, die von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen berufen werden. Eine Abberufung ist durch die Mitgliederversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit möglich. Die Mitglieder des Beirats können aus ihrer Mitte einen Vorsitz bestimmen.

(2) Der Beirat soll mindestens einmal im Jahr tagen. Zur Sitzung lädt der Vorsitz des Beirats oder ein dazu bestimmtes Mitglied ein. Der Beitrat ist beschlussfähig, wenn die mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Entscheidungen des Beirats werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden stimmberechtigten getroffen.

(3) Der Beirat soll den Gesamtvorstand beraten und unterstützen und ist dabei dem Vereinszweck verpflichtet. Insbesondere soll der Beirat Vorschläge für die Vereinsarbeit nach § 2 Abs. 3 der Satzung machen.

§ 12 Das Kuratorium

Ein Kuratorium kann auf Antrag der Mitgliederversammlung eingerichtet werden. Die Mitglieder des Kuratoriums werden von der Mitgliederversammlung berufen. Für das Kuratorium gelten die Bestimmungen § 11 Abs. 1 und 2 analog.

§ 13 Übergangsvorschriften

Der Gesamtvorstand ist berechtigt, Änderungen dieser Satzung vorzunehmen, soweit dies zur Eintragung des Vereins in das Vereinsregister oder zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins erforderlich ist. Diese Änderungen der Satzung erfolgen durch schriftlichen Beschluss, der von drei Mitgliedern des Gesamtvorstands unterzeichnet werden muss.

Leipzig, den 3. Dezember 2010