Am 15. Januar findet der zweite Workshop #digitalegegenwart zum Thema „Digitale Un|Möglichkeitsräume in der Forschungspraxis“ statt. Bei diesem zweiten Arbeitstreffen werden wir an die Fragen, Begriffe und Problemfelder anknüpfen, die wir im ersten Workshop ausgemacht haben, und uns anhand verschiedener Impulse aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen dem Thema des Workshops nähern. Zu Beginn (11-13 Uhr) werden wir die Stadt mithilfe der App „Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ (https://zeitfenster.uni-leipzig.de), die im Projekt HISTOdigitaLE an der Professur für Geschichtsdidaktik entwickelt wurde, virtuell erkunden und bei einem gemeinsamen Mittagessen erste Ausdrücke austauschen.

Der Workshop „Digitale Un|Möglichkeitsräume in der Forschungspraxis“ findet am Freitag, 15. Januar 2016, von 11-18 Uhr am Dittrichring 5-7, Raum 016, statt.
English:

The second workshop #digitalegegenwart will take place on January 15th 2016. We hope to resume our earlier debates on central terms which led to sharpened focuses. Researchers from various disciplines will contribute new perspectives on the workshops issue. We will start with a digitaly emphasized tour through the past of Leipzig, experienced via the app “Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ [Timeframe. Peaceful Revolution in Leipzig](https://zeitfenster.uni-leipzig.de).

The Workshop will take place on Friday, January 15th 2016 (11am – 6pm) at Dittrichtring 5-7, room 016.

 

Programm

11:00 – 13:00                     Stadtrundgang

mit der App „Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ (Anja Neubert, Historisches Seminar)
danach: gemeinsames Mittagessen

13:00 – 14:00                     Impulse I

Prof. Dr. Carsten Sinner (Institut für angewandte Linguistik und Translatologie)

▶Ass. Profin. Monica Berti (Alexander von Humboldt Chair of Digital Humanities)

14:00 – 14:30                     Kaffeepause

14:30 – 15:30                     Impulse II

▶Prof. Dr. Josef Focht (Direktor der Museums für Musikinstrumente der UL)

▶Prof. Dr. Patrick Primavesi (Institut für Theaterwissenschaft)

15:30 – 16:00                     Kaffeepause

16:00 – 18:00                     Abschlussdiskussion & Konkretisierung

gemeinsamer Ziele/Strategien der AG

ab 18:00                             offener Ausklang

 

Um die Organisation möglichst reibungslos gestalten zu können, möchten wir Sie bitten, sich für den Workshop, für die digital erweiterte Stadtführung und ggf. für das gemeinsame Mittagessen per Email an maximilian.goermar@uni-leipzig.de anzumelden. Außerdem sollten sich die Teilnehmer der Stadtführung die App „Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ bereits im Vorfeld für ihre mobilen Endgeräte (Smartphones, Tablets) über den oben genannten Link herunterladen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und sind gespannt auf die Diskussion.

Wordcould des Workshops
Erstellt mit voyant-tools.org

[English below]

Der erste Workshop der AG #digitalegegenwart (Universität Leipzig) zum Thema „digitale Un|Möglichkeitsräume“ bot dank zahlreicher Teilnahme und vielfältiger Impulse aus unterschiedlichen Disziplinen Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über das Workshopthema und damit assoziierte Perspektiven und Fragen. Die oben sichtbare Wordcloud, die wir aus allen Abstracts und schriftlichen Reflexionen zum Workshop mit voyant-tools erstellt haben, gibt einen Einblick von diesem Austausch. Auf der produktiven Suche nach einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage haben sich vor allem vier Begriffe bzw. Problemfelder herauskristallisiert: 1) der Hiatus zwischen digitalen und nicht-digitalen Räumen, 2) die darauf rekurrierenden bzw. daraus entstehenden Paradoxien, 3)die beobachteten oder angenommenen Transformationsprozesse im Zusammenhang mit Digitalität und 4) die grundsätzliche Frage nach dem „Digitalen“. Die Diskussion wird in einem weiteren Workshop Anfang 2016 fortgesetzt. Nähere Informationen folgen hier in Kürze.

The first workshop of the (informel) working group #digitalegegenwart at Leipzig University about “digital spaces of im|possibility” provided an opportunity for intensive exchange about several input papers by scholars from various disciplines, who commented on the workshop topic from their perspectives. Created with voyant-tools from all written materials we gathered before and after the workshop, the wordcloud above offers a first impression of the exchange. From the productive process of finding common grounds for further discussions, four concepts emerged: 1) the so called HIATUS, or gap between digital and non-digital spaces; 2) the paradoxies emerging from this gap; 3) the visible or assumed processes of transformation related to the digital and 4) the question what we mean by “digital”. We will continue the discussion about these four areas during the next workshop in early 2016. More information to follow soon.

Hier finden Sie das Handout des Workshops "digitale Un|Möglichkeitsräume" mit Programm und Abstracts der geplanten Impulsvorträge zum Download.

Der Workshop findet am 9. Oktober von 13-20 Uhr in Raum 016 am Dittrichring 5-7 statt. Alle Interessierten, die dies noch nicht getan haben, bitten wir, sich für den Workshop und für die digital erweiterte Stadtführung per Email an maximilian.goermar@uni-leipzig.de anzumelden.

Ein kurzer Vorgeschmack auf das Programm:

13:00 – 13:30                      Einführung

13:30 – 15:00                      Impulse 1

Un|Möglichkeitsräume – Spaces of Im|Possibilities
Profin. Drin. Rose Marie Beck | Drin. Irene Brunotti (Institut für Afrikanistik)

Biometric technology, bodies as information and the new im|possibilities of identity formations
▶Profin. Drin. Ursula Rao (Institut für Ethnologie)

Geschichtsvermittlung in Weltkriegs-Shootern
▶Tim Raupach | Sebastian Koch (Institut für KMW)

Videospiele und Geschichtskultur(en)
Maximilian Görmar (Historisches Seminar)

15:00 – 15:30                      Kaffeepause

15:30 – 17:00                      Impulse 2

Perspektiven der Theaterwissenschaft auf digitale Un|Möglichkeitsräume
▶Prof. Dr. Günther Heeg | Drin.Veronika Darian (Institut für Theaterwissenschaft)

Inklusion und digitale Un|Möglichkeitsräume
▶jun. Profin. Drin. Petra Anders | Robert Aust (Institut für      Bildungswissenschaften)

"Zurück in die Zukunft?!" - Augmented Reality und mobile Apps aus geschichtsdidaktischer Perspektive
▶Anja Neubert (Historisches Seminar, Geschichtsdidaktik)

17:00 – 17:15                      kurze Pause

17:15 – 18:30                      Diskussion und Ausblick

18:30 – 20:00                      Stadtrundgang mit der Histodigitale-APP

ab 20:00                              Ausklang im „Tunichtgut“ in der Kolonnadenstraße

Am 9. Oktober findet der erste Workshop des #digitalegegenwart zum Thema „Digitale Un | Möglichkeitsräume“ statt. Bei diesem ersten Arbeitstreffen möchten wir uns auf Grundlage mehrerer Stellungnahmen zum Thema des Workshops über die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Räumlichkeit austauschen. Diese Auseinandersetzung soll den Fokus unserer gemeinsamen Arbeit am Thema #digitalegegenwart schärfen und weitere Schritte vorbereiten.

Der Workshop „digitale Un | Möglichkeitsräume“ wird am Freitag, 9. Oktober 2015, von 13-18:30 Uhr am Dittrichring 5-7, Raum 016, stattfinden.

Im Anschluss daran werden wir die Möglichkeit haben, die Stadt mithilfe einer im Projekt HISTOdigitaLE der Geschichtsdidaktik entwickelten App virtuell zu erkunden und den Tag bei einem gemeinsamen Getränk ausklingen zu lassen. Ein genauer Ablauf wird demnächst bekanntgegeben.

Um die Organisation möglichst reibungslos gestalten zu können, möchten wir Sie bitten, sich für den Workshop und für die digital erweiterte Stadtführung per Email an maximilian.goermar@uni-leipzig.de anzumelden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und sind gespannt auf die Diskussion.