Universität Leipzig - Lehrstuhl Degenhart

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Vita


Foto: Nicola Quarz

Prof. Dr. Christoph Degenhart stammt aus München und studierte Rechtswissenschaften in München und Lausanne. Seine Staatsexamina legte er 1973 und 1976 ab. Auf seine Promotion 1976 folgte 1980 die Habilitation. Seine Lehrtätigkeit nahm er in Erlangen auf. 1981 folgte er einem Ruf nach Münster.

1991 übernahm er zunächst einen Lehrauftrag an der in Neugründung befindlichen Juristenfakultät in Leipzig, um dann 1992 dem Ruf zum Gründungsprofessor an den hiesigen Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht zu folgen. Von 1993 bis 2000 war er Studiendekan der Juristenfakultät in Leipzig. Er war von 1993-2003 Mitglied des Prüfungsausschusses für die Erste Juristische Staatsprüfung. Von 1998 bis 2010 war er sachverständiges Mitglied des Medienrats der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Prof. Dr. Degenhart wurde 2010 durch den Sächsischen Landtag zum Richter am Sächsischen Verfassungsgerichtshof gewählt, dem er bis dahin als stellvertretendes Mitglied angehört hatte. Er gehört ferner als Schiedsrichter dem Deutschen Medienschiedsgericht in Leipzig an, das zum Jahresbeginn 2017 seine operative Tätigkeit aufnehmen wird. Prof. Dr. Degenhart wurde zum 01.10.2016 emeritiert.

Er ist neben seiner fortgesetzten wissenschaftlichen Tätigkeit weiterhin als Rechtsgutachter und Prozessvertreter tätig. Er verfügt über Erfahrungen als Verfahrensbevollmächtigter in Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, den Verfassungsgerichten verschiedener Länder, dem Bundesverwaltungsgericht, den Oberverwaltungsgerichten und dem Europäischen Gerichtshof. So war bzw. ist er u.a. beteiligt an den Verfahren um die Studiengebühren als Vertreter der antragstellenden Länder, um den Braunkohlentagebau Garzweiler als Vertreter der Bundesregierung, in den Verfassungsbeschwerdeverfahren um den Europäischen Stabilitätsmechanismus und um das Anleihenprogramm der Europäischen Zentralbank als Vertreter der Beschwerdeführer sowie in weiteren Verfassungsbeschwerdeverfahren u.a. für Bitkom.

Von Prof. Degenhart liegen zahlreiche Veröffentlichungen vor, so u.a. das Lehrbuch Staatsrecht I - Staatsorganisationsrecht mit Bezügen zum Europarecht in 32. Auflage 2016 (auch als ebook), das auch in einer koreanischen Ausgabe erschienen ist, sowie die Fall- und Repetitionsbücher Klausurenkurs im Staatsrecht I, in 4. Auflage 2016 und Klausurenkurs im Staatsrecht II, in 7. Auflage 2015. Prof. Dr. Degenhart ist als Autor beteiligt am Großkommentar zum Bonner Grundgesetz (Bonner Kommentar), dort mit Art. 5 GG (Viertbearbeitung 2004/2005/2006, Neubearbeitung wird 2017 erscheinen) und Art. 74 I Nr. 27 GG (131. Ergänzungslieferung/September 2007) sowie an dem von Sachs herausgegebenen Kommentar des Beck-Verlags, in 8. Aufl. in Vorbereitung für 2017, dort mit Art. 70-74 GG und mit Art. 101-104, 125a, b GG, sowie am Handbuch des Staatsrechts und am Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa. Er ist weiterhin Mitherausgeber eines Handbuches des Staats- und Verwaltungsrechts des Freistaats Sachsen und Herausgeber eines Kommentars zur Sächsischen Bauordnung sowie Verfasser von über 300 Monographien und Aufsätzen aus allen Teilbereichen des öffentlichen Rechts mit Schwerpunkten im Staatsorganisationsrecht, im Medienrecht, in Teilbereichen des Umweltrechts, u.a. des Atomrechts. Zu seiner wissenschaftlichen Tätigkeit zählt ferner die Tätigkeit als Sachverständiger in Anhörungen verschiedener Landtage und des Bundestags. In der NJW erscheint seine regelmäßige Kolumne „Votum Verfassungsrecht“.