Hölderlin-Handschrift, Bibliotheca Albertina, Goethe
Philologische Fakultät
Institut für Germanistik

Prof. Dr. Dieter Burdorf
Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie

Biographie

Geboren am 8. September 1960 in Bremen

Prof. Dr. Dieter Burdorf

Ausbildung und wissenschaftliche Qualifikationen

1966–1970 Grundschule in Bremen
1970–1978 Gymnasium am Leibnizplatz in Bremen
12.12.1978 Abitur
1979–1981 Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1981–1984 Fortsetzung des Studiums an der Universität Hamburg
12.12.1984 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
1986–1988 Referendariat in Hamburg
15.6.1988 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
29.1.1992 Promotion zum Doktor der Philosophie am Fachbereich Sprachwissenschaften der Universität Hamburg
23.5.2000 Habilitation für das Fachgebiet Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Stipendien

1989–1991 Stipendium der Graduiertenförderung der Universität Hamburg
1992–1994 Postdoktorandenstipendium der Deutschen Forschungs­gemeinschaft beim Graduiertenkolleg „Ästhetische Bildung“ an der Universität Hamburg
1998­–2000 Habilitandenstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Berufliche Tätigkeiten

1985–1986 Zivildienst an der Sozialstation Altona-Altstadt
(ambulante Altenbetreuung)
1989–1993 Dozent in der Erwachsenenbildung (Volkshochschule Hamburg; Volkshochschule Elmshorn; Senatsamt für den Verwaltungsdienst, Hamburg; Institut für Lehrerfortbildung, Hamburg)
1989–1994 Freie Mitarbeit bei Tages- und Wochenzeitungen (Literaturkritiken, Reiseberichte)
1992 Lehrauftrag am Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg (Studienschwerpunkt: Theater/Medien)
1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (DFG-Projekt in der Handschriftenabteilung)
1992–1994 Kontinuierliche Lehraufträge am Institut für Didaktik der Sprachen der Universität Hamburg
1993–1994 Freie Mitarbeit bei der Deutschen Lehrerzeitung, Berlin (alleinverantwortlicher Autor der Literaturseite; Bildungspolitik)
1994 Lehrauftrag am Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg
1994­–2000 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2000–2002 Oberassistent am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2001 Vertretung einer C 3-Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Flensburg
24.9.2001 Ruf auf die C 3-Professur für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Hildesheim
2001/02 Verwaltung dieser Professur
1.4.2002 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Universität Hildesheim
30.8.2005 Ruf auf die W 3-Professur für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Leipzig
1.8.2006 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Universität Leipzig

Ämter und Aufgaben

seit 1994 Mitglied des Beirats der Hölderlin-Gesellschaft, Tübingen
1994–1998 Bibliotheksbeauftragter des Instituts für Germanistische Literaturwissenschaft der Universität Jena; maßgebliche Mitgestaltung der neu aufgebauten Zweigbibliothek Germanistik der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek
1998–2002 Beratende Mitarbeit im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Ereignis Weimar–Jena. Kultur um 1800“
2001–2004 Planung und Leitung der Lyriktagungen der Evangelischen Akademie Iserlohn
2001-2004 Auswärtiger Experte im Rahmen der DFG-Forschergruppe „Narratologie“ – Projekt „Narratologische Analyse von Lyrik“
2001 Kommissarisches Mitglied des Vorstands des Instituts für Germanistik (Universität Flensburg)
2001–2006 Mitglied des Vorstands des Instituts für deutsche Sprache und Literatur (Universität Hildesheim)
2002–2006 Mitglied des Editionsbeirats der Hildesheimer Universitätsschriften
2003–2006 Mitglied der Bibliothekskommission des Senats der Universität Hildesheim
2003–2005 Vorsitzender der Bibliothekskommission des Senats der Universität Hildesheim
2003–2005 Geschäftsführender Direktor des Instituts für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim
seit 2006 Vertreter des Deutschen Germanistenverbandes an der Universität Leipzig
seit 2007 Mitglied des Kuratoriums der Rudolf-Borchardt-Gesellschaft e.V. (München), 2007–2008 stellvertretender Vorsitzender
2008−2011 Mitglied des Vorstands des Instituts für Germanistik (Universität Leipzig)
seit 2008 Koordinator für Literaturwissenschaft des Instituts für Germanistik der Universität Leipzig
seit 2008 Bibliotheksbeauftragter der Philologischen Fakultät und Mitglied der Bibliothekskommission der Universität Leipzig
seit 2008 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Projekts „Hölderlin digital“ der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart
seit 2008 Vorsitzender der Rudolf-Borchardt-Gesellschaft e.V. (München)
2009–2010 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Germanistik der Universität Leipzig
seit 2009 Mitglied der Kommission Kunstgeschichte, Literatur- und Musikwissenschaft bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
seit 2010 Mitglied des Beirats des Archivs Bibliographia Judaica, Frankfurt am Main
seit 2011 Mitglied des Kuratoriums der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs, Weimar
seit 2011 Mitglied des Beirats der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften
seit 2013 Assoziierter Wissenschaftler beim Graduiertenkolleg „Literarische Form. Geschichte und Kultur literarischer Modellbildung“ (GRK 1886/1) an der Universität Münster
seit 2013 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift des Verbandes Polnischer Germanisten
seit 2014 Mitglied des Vorstands des Instituts für Germanistik (Universität Leipzig)
seit 2014 Mitglied des Steering Committee des Rice-Leipzig Lovett Seminars
seit 2016 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Germanistik der Universität Leipzig
seit 2016 Mitglied des DFG-Netzwerks „Lyrikologie“

Gutachtertätigkeit

Ich bin als Gutachter für folgende Institutionen der Wissenschaftsförderung und -evaluation sowie Fachzeitschriften tätig:

  • ACQUIN (Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut), Bayreuth
  • Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
  • Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen
  • Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
  • AQAS (Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen), Köln
  • Autonome Provinz Bozen-Südtirol – Forschungsprogramm, Bozen (Italien)
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn
  • Evangelisches Studienwerk Villigst, Schwerte
  • Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Wien (Österreich)
  • Heinrich Hertz-Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel
  • Schweizerischer Nationalfonds, Bern
  • Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Zeitschrift für deutsche Philologie (Peer-Review-Verfahren)