Ingeborg Meyer-Rey

Die Illustratorin Ingeborg Meyer-Rey, welche unter anderem für ihre Illustrationen von Kinderbüchern in der DDR bekannt ist, wurde 1920 in Berlin geboren und starb 2001 mit über 80 Jahren.

Mit 20 Jahren begann Ingeborg Meyer-Rey ihr Studium „Illustration und Wandmalerei“ in Berlin-Charlottenburg an der Hochschule für Bildende Künste. Bereits 1946 bekam sie eine Anstellung bei der „Täglichen Rundschau“ als Pressezeichnerin.

Von 1947 bis 1950 arbeitete die Illustratorin im „Haus der Kultur der UdSSR“, in der Abteilung Kunst.

Ebenfalls in dieser Zeit, also Ende der 1940ern, zeichnete sie Illustrationen für die „Roman Zeitung“ und stellte ihre ersten Zeichnungen für Kinder her, welche für ihre weitere Kariere entscheidend waren;
Ab den 1950ern arbeitete sie als freie Künstlerin für verschiedene Verlage, unter anderem für den „Kinderbuchverlag Berlin“. So wurde das Buch „Der gute Held. Märchen der Völker der Sowjetunion“, welches von ihr Illustriert wurde, unter „Die schönsten Bücher der DDR“ gewählt.

Ab 1957 zeichnete sie die Illustrationen in der Vorschulzeitschrift „Bummi“, welche bis heute verkauft wird. Ebenfalls Bekanntheit, erlangte Meyer-Rey durch die Gestaltung eines Seidenvorhangs in einem Berliner Puppentheater.

Ihre Malweise kann als figurativ-realistisch beschrieben werden und war sehr durch sowjetische Kunst geprägt. Sie ist bis heute, eine der bekanntesten und wohl wichtigsten KinderbuchillustratorInnen der DDR. Aber nicht nur in der DDR war Ingeborg Meyer-Rey durch ihre Kunst bekannt, sie hatte internationale Erfolge. So kannte man ihre Illustrationen in Skandinavischen-, einigen asiatischen-, und sowohl Nord-, wie Südamerikanischen Ländern.


Literatur

Der Kinderbuchverlag [Hrsg.] (1980). Verlagsverzeichnis 1949–1979. Berlin: Der Kinderbuchverlag, S. 9-32.

Quelle

ZVAB. Ingeborg Meyer-Rey