Der Adventskalender 2016 ist da!

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Auch dieses Jahr haben wir wieder einen Adventskalender für euch vorbereitet, der euch hoffentlich Freude bereitet und mit interessanten und vielleicht auch etwas morbiden Ideen durch die kalte Jahreszeit leitet.

Wir wünschen Frohe Weihnachten mit den unglaublichen Buchkunstwerken des Schweizer Künstlers Martin Schwarz!

Ausstellung im ehemaligen KULT abgebaut

abbau-reclam-image3Am 11. November wurde die Ausstellung zur Buchkunst über Reclam, Aufbau und Der Morgen im ehemaligen Kaufhaus KULT von Masterstudierenden der Kommunikations- und Medienwissenschaft abgebaut.

Die Ausstellung war dort seit der Buchmesse Anfang März 2016 im Kontext der Ausstellung „Messegastland DDR. Vergessene Buchkunst?“ zu bestaunen. Wir danken dem Eigentümer Yves Jachimowicz für seine wunderbare Gastfreundschaft!

 

Ein Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse 2016

Auch dieses Jahr war die Leipziger Buchwissenschaft auf der Frankfurter Buchmesse mit zwei Teams vertreten und es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht!

Es waren fünf fröhliche Tage Austausch mit interessierten Messebesuchern und den Studierenden der anderen Universitäten am Stand. Während der Fachbesuchertage von Mittwoch bis Freitag ging es noch entspannter zu, am Wochenende füllten sich die Hallen und auch wir bekamen jede Menge zu tun. Unser neues Gewinnspiel „Buchcover raten“ erfreute sich großer Beliebtheit. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, über die Messe zu laufen, zu stöbern, uns zu informieren und von den Profis zu lernen. Es gab Schokolade und Gin Tonic und abends genossen wir den einen oder anderen Frankfurter „Ebbelwoi“. Sogar einen exklusiven Ausflug in die 48. Etage des Towers 185 mit Blick über Frankfurt und die Messe durften wir genießen.

Alles in allem war es eine schöne Buchmesse und wir freuen uns schon auf die kommende Leipziger Buchmesse!

Die Leipziger Buchwissenschaftlerinnen am Stand "Studium rund ums Buch"
Die Leipziger Buchwissenschaftlerinnen am Stand "Studium rund ums Buch"
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Fotos: Messegruppe der Leipziger Buchwissenschaft

 

 

Blume/Keiderling/Saur: BUCH MACHT GESCHICHTE. Beiträge zur Verlags- und Medienforschung

BüchCover Festschrift Lokatis 978-3-11-048089-4er schreiben Geschichte, und das im mehrfachen Wortsinn. Ihr historisches Potenzial ergibt sich daraus, sie als Dokumente ihrer Epoche zu lesen. Aufschlussreich wird diese Lesart durch das Wissen um die Kräfte, die in ihrem Entstehungskontext wirkten. Die historische Verlags- und Medienforschung der Buchwissenschaft Leipziger Prägung hat diesen Ansatz vielfältig weiterentwickelt. Der 60. Geburtstag des Lehrstuhlinhabers Siegfried Lokatis bietet den Anlass, aus aktuellen Studien von rund 30 Mitarbeitern, Schülern und kooperierenden Wissenschaftlern zu berichten. Im Zentrum des Bandes steht das Agieren von Autoren, Herausgebern und Verlegern, die Buchhandelsgeschichte, die Werk- und Editionsgeschichte, Fragen der Gestaltung und Ästhetik des Mediums Buch sowie die zensorische Überwachung von Druckschriften im nationalen und internationalen Kontext. Weiterlesen

Siegfried Lokatis zum 60. Geburtstag

geburtstagetorte_lisa-schelhas rektorin-schuecking_lisa-schelhas festschrift-an-torte_schmidtAm Nachmittag des 14. Oktober 2016 haben rund 100 Gäste Siegfried Lokatis zu seinem 60. Geburtstag mit einem im Geheimen organisierten Fest überrascht. Dem offensichtlich vollkommen ahnungslosen Jubilar fehlten die Worte.

Im Festprogramm las zunächst der Leipziger Autor und Professor für englische Literaturwissenschaft Elmar Schenkel. Der bekannte Wissenschaftsverleger Klaus G. Saur hielt die Festrede und setzte die zweite Überraschung in Szene: Er überreichte dem Jubilar eine Festschrift. Gemeinsam mit den Buchwissenschaftlern Patricia F. Blume und Thomas Keiderling hat Saur den Sammelband mit rund 30 Autoren zu Ehren des Jubilars vorbereitet. Er erscheint im Verlag de Gruyter unter dem Titel „BUCH MACHT GESCHICHTE“ und knüpft an die Impulse an, die Lokatis der Buch- und Medienforschung gegeben hat.

Sogar die Rektorin der Universität Leipzig Beate Schücking gratulierte Lokatis. Sie würdigte insbesondere sein Engagement und seine Leidenschaft, mit der er sich jenseits des wissenschaftlichen Mainstream bewege.

Als Ort der Feierlichkeit kam nur das von Lokatis über die Jahre gestaltete Bibliotop in der Hainstraße in Frage. Zu den Gästen zählten Kollegen aus der Universität, aus der Medien- und Buchstadt Leipzig, von auswärtigen wissenschaftlichen Einrichtungen und Verlagen, Studierende, Alumni, Freunde und seine Familie.

Gelungene Eröffnungsveranstaltung

Am Freitag (24. Juni) eröffnetten Studierende der Leipziger Buchwissenschaft die Ausstellung „Verlagsgeschichte einmal anders – Die Sammlung Lewejohann“ in der Stadtbibliothek Leipzig.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. September in der Stadtbibliothek zu sehen.

Einige Impressionen der Eröffnungsveranstaltung haben wir zusammengefasst.

Prof. Dr. Lokatis bei der Eröffnung der Ausstellung
Prof. Dr. Lokatis bei der Eröffnung der Ausstellung
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Ausstellung „Buchverfremdung“

Am 24. Juni 2016 eröffnen Studierende des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft eine Ausstellung mit Werken des Schweizer Künstlers Martin Schwarz im Bibliotop.

Die gezeigten „Buchobjekte“ sind Bücher, die Schwarz mit Farbe, Leim, Pappmaché und Schrauben zu Kunstwerken verwandelt hat. Bis zu drei Wochen arbeitet der Künstler an einem Buch, in denen geschnitten, geklebt und getrocknet wird. Die Idee zu den Buchobjekten hatte Schwarz, als er in den 70er-Jahren Schreibhefte bemalte, die sich zu wellen begannen und so Objektcharakter bekamen.

Bei der Auswahl eines Buchs ist vor allem die passende Größe wichtig. Nur wertvolle antiquarische Werke oder Bücher, deren Thematik Schwarz nicht gefällt, sind für den Künstler tabu. „In der Verwandlung liegt auch eine Zerstörung. Meist wähle ich gängige Romane wie z. B. Der Sommer der Schmetterlinge“, so Schwarz.

Martin Schwarz zeigte seine Werke bereits u. a. in Berlin, Wien, Zürich, Basel, Genf und Krakau. Die Ausstellung im Bibliotop eröffnet am 24. Juni 2016 um 20:00 Uhr im Bibliotop der Leipziger Buchwissenschaft in der Hainstraße 11 (dritter Stock). Der Eintritt ist frei.