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Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe fällt in den Bereich der kognitiven Psychologie und der kognitiven Neurowissenschaften. Dabei untersuchen wir mit Hilfe biopsychologischer und allgemeinpsychologischer experimenteller Methoden Prozesse und Strukturen, die der Aufmerksamkeit, der (auditiven, visuellen und audio-visuellen) Wahrnehmung, dem Gedächtnis, der Emotion, der Sprache und dem Lernen zugrunde liegen. Wir interessieren uns dafür, wie diese Prozesse bei jüngeren und älteren Erwachsenen sowie bei Kindern ablaufen. Unser theoretischer Rahmen basiert auf dem Informationsverarbeitungsansatz, wobei wir ausdrücklich die prädiktive Natur des mentalen Systems betonen. Unsere Labore sind diesen Forschungsschwerpunkten entsprechend eingerichtet.

News

  • [2018-05-11] Eine neue Studie von Nicole Wetzel, Florian Scharf und Andreas Widmann mit dem Titel "Can't ignore – distraction by task-irrelevant sounds in early and middle childhood" wurde zur Veröffentlichung in der Zeitschrift Child Development akzeptiert. Die Studie beschreibt die erhebliche Entwicklung der Aufmerksamkeitskontrolle in der frühen Kindheit.
  • [2018-04-03] Eine neue Studie von Florian Scharf und Steffen Nestler mit dem Titel "Principles behind variance misallocation in temporal exploratory factor analysis for ERP data: Insights from an inter-factor covariance decomposition" wurde zur Veröffentlichung im International Journal of Psychophysiology akzeptiert. Darin wird gezeigt, dass bei der Anwendung von explorativen Faktorenanalysen die topographische Überlappung der Faktoren zu substantiell korrelierten Faktoren führt, weshalb orthogonale Rotationsmethoden vermieden werden sollten.
  • [2018-01-23] Eine neue Studie von Andreas Widmann, Erich Schröger und Nicole Wetzel wurde zur Veröffentlichung in Biological Psychology akzeptiert. Es wird gezeigt, dass sich die Beiträge des parasympathischen und sympathischen Nervensystems zur Pupillenantwort mittels Hauptkomponentenanalyse trennen lassen. Emotionale Erregung spiegelt sich spezifisch in der sympathischen Antwort (Pressemitteilung).
  • [2018-01-08] Erich Schröger ist als einer der weltweit 50 einflussreichsten aktiven Psychologen gelistet.
  • [2017-05-04] PLoS One veröffentlicht eine Studie von Maria Bader, Erich Schröger und Sabine Grimm mit dem Titel: How regularity representations of short sound patterns that are based on relative or absolute pitch information establish over time: An EEG study. Darin wird gezeigt, dass der Aufbau von sensorischen Gedächtnisrepräsentationen für kurze melodische Klangmuster, die entweder in ihrer absoluten oder allein in ihrer relativen Tonhöhenstruktur wiederholt werden, einem ähnlichen, schnellen Zeitverlauf folgt, sich jedoch in der Stärke unterscheidet.
  • [2017-04-11] Prof Dr. Erich Schröger wurde zum Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Leipzig gewählt (Pressemitteilung).

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Kontakt

Kognitive und Biologische Psychologie

Universität Leipzig
Fakultät für Lebenswissenschaften
Institut für Psychologie
Neumarkt 9-19
D-04109 Leipzig

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Dagmar Schrödl
Tel.: 0341 97-39570
E-Mail: dagmar dot schroedl at uni-leipzig dot de

Dorit Thieme
Tel.: 0341 97-39540
E-Mail: d dot thieme at uni-leipzig dot de

Fax: 0341 97-39271